Rezension: „Adulthood Is a Myth: A Sarah’s Scribbles Collection“ von Sarah Andersen
Rezension: „Ausgebremst: Warum das Recht auf Bildung nicht für alle gilt“ von Katja Urbatsch
Rezension: „Elantris“ von Brandon Sanderson
Rezension: „Die sieben Schwestern“ von Lucinda Riley
Rezension: „These Vicious Masks“ von Tarun Shanker und Kelly Zekas
Rezension: „The One We Fell In Love With“ von Paige Toon
Rezension: „Morning Star“ von Pierce Brown
Rezension: „Baba Dunjas letzte Liebe“ von Alina Bronsky
Rezension: „Winter“ von Marissa Meyer

Wöchentliche Träumereien 2016 #43

Die Zeitumstellung hatte ich schon lange auf dem Schirm. Das hat so weit auch gut geklappt, da sich meine Uhren sowieso fast alle automatisch umstellen und ich die anderen gar nicht als Zeitgeber nutze. Ich habe so eben sogar dran gedacht, die Zeit im Blog umzustellen. Zum Glück haben wir jetzt Winterzeit, das kommt meinen Biorhythmus sehr entgegen. Umstellungen auf die Sommerzeit finde ich hingegen immer furchtbar, da habe ich wochenlang einen Jetlag. An der Winterzeit mag ich hingegen nicht, dass es so früh dunkel wird. Aber ich stehe ja auch verhältnismäßig spät auf und habe daher nicht so viel davon, wenn es früher hell ist.

Leseträume: Diese Woche habe ich „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson beendet, so dass ich endlich mal wieder vor meinem Leseziel für dieses Jahr liege. Zwei Bücher pro Monat sind echt wenig, aber ich versuche mich damit zu trösten, dass ich für mein Studium vom Seitenumfang her locker ein Buch pro Woche weglese.

Serienträume: Nachdem ich mich durch die erste Hälfte der siebten Staffel von „Gilmore Girls“ ziemlich geschleppt habe, ging es nun auf einmal doch ganz schnell. Am Freitag habe ich dann fast nichts anderes getan, als den Gilmores zuzuschauen und so kann ich Vollzug melden. Obwohl die Staffel stellenweise zäh wie Kaugummi war, hat sie mir insgesamt doch besser als Staffel 5 und 6 gefallen. Es gab zum Beispiel so tolle Momente zwischen Emily und Lorelai! Ich freue mich jedenfalls auf das Wiedersehen Ende November.

Als Werbung kam in Anschluss an die letzte Folge „The Crown„, eine Netflix-Serie, die am 4. November starten wird. Ich persönlich fand den Trailer sehr vielversprechend und werde, sofern ich Freitagabend Zuhause bin, wohl direkt mal die Serie streamen.

Bis dahin überbrücke ich meine Zeit mit der fünfteiligen Mini-Serie „Rebellion„, die sich mit den irischen Osteraufstand beschäftigt. Von der Kritik wurde die Serie wohl ziemlich zerrissen, aber ich gucke ja gern so geschichtliche Sachen, so lange ich nicht zu viele Fehler bei der historischen Genauigkeit bemerke und die Story nicht zu schlecht wird.

Spielträume: Ich spiele weiterhin „The Witcher 3: Wild Hunt„, aber trotz mittlerweile um die 60 Spielstunden befinde ich mich immer noch in Novigrad, also

Außerdem habe ich diese Woche das erste Mal vom im Juli erschienenen Skyrim-Mod „Enderal“ gelesen, der ein komplett neues Spiel implementiert, welches von der Story sogar wesentlich besser als Skyrim sein soll. Wenn Gerald of Rivia und ich also dann schätzungsweise im Januar wieder getrennte Wege gehen, werde ich den Mod wohl mal ausprobieren.

Linkträume: Mein Blog ist vermutlich die falsche Zielgruppe für diesen Appell, dennoch möchte ich auf diesem Blogbeitrag zur in Mode gekommenen Äußerung „Bist du behindert?“ als abwertende Äußerung hinweisen. Natürlich gibt es unter Schwerbehinderten den ein oder anderen Idioten, aber das ist noch lange kein Grund, behindert als Synonym für bescheuert zu benutzen. Es gibt um die zehn Millionen behinderte Menschen in Deutschland, wovon der größte Teil eine Behinderung hat, bei der das Denken völlig normal funktioniert. Die Frage „Bist du behindert?“ als Reaktion auf eine (vermeintlich) dumme Äußerung ist also genauso passend wie „Bist du schwul?“ auf (vermeintlich) nicht rollenkonformes Verhalten. Beides gehört in die Mottenkiste.

Zukunftsträume: Ab morgen jagt dann ein Termin den nächsten und ich werde sehr gut aufpassen müssen, dass ich mich nicht zu sehr verausgabe. Denn so richtig Zeit zum Durchschnaufen kommt vermutlich erst wieder Weihnachten. Aber ich freue mich auch auf die zahlreichen Gelegenheiten, alte Freunde wiederzutreffen und Bekanntschaften aufzufrischen sowie jede Menge neue Leute kennenzulernen. Ich bin zudem vorsichtig optimistisch, dass ich mich durch den Stress wieder besser strukturiert bekomme.

30. Oktober 2016         

Herbstlesen 2016 #4

Herbstlesen 2016Im Oktobers heißt es Herbstlesen von und mit Winterkatze. Hier geht es zur Ankündigung. Ich nehme auch dieses Jahr wieder teil, wobei ich mich an jedem Wochenende mit einem Posting begnüge. In meinem Urlaub habe ich es genossen, regelmäßig abends zu lesen und möchte dies gern beibehalten. Zudem möchte ich malen und mein eines Hörbuch endlich weiterhören. Außerdem plane ich in vielerlei Bereichen ordentlich auszumisten, was mein Wohlbefinden sicherlich auch steigern wird.

Samstag, 20 Uhr:

Letztes Wochenende habe ich ganz gepasst, war ich doch auf einem Geburtstag und ansonsten den größten Teil der Zeit mit „The Witcher 3: Wild Hunt“ beschäftigt. Doch mittlerweile ist der erste Rausch vorbei, auch wenn das Spiel weiterhin interessant bleibt. Nun ist auch schon das letzte Wochenende des Herbstlesens angebrochen. Einige Ziele habe ich besser erreicht als andere.

So habe ich jede Woche Klamotten aussortiert. Vorletzte Woche war es eine Wanne voller Schuhe, letzte Woche ein bunter Mix aus Mützen, Schals, Tüchern … Es ist schon sehr rätselhaft, warum ich zum Beispiel kaputte Schirme aufhebe, wenn ich schon längst Ersatz habe. Jedenfalls ist nun etwas mehr Platz in den Schränken, aber ich könnte wohl noch mehrere Wannen füllen, bevor es wirklich sichtbar leerer wird.

Für diese Woche konnte ich mich noch nicht so recht entscheiden, was ich durchgehen will. Ein Anwärter sind die medienwissenschaftlichen Unterlagen, da ich das Studium abgeschlossen habe und wirklich nicht glaube, dass ich da noch irgendwann reinschauen möchte – da kann ich die Unterlagen von meiner Fortbildung zur Medienfachwirtin mit wesentlich größerer Wahrscheinlichkeit irgendwann wieder gebrauchen. Und ich glaube, ich habe irgendwo im Keller noch Abiunterlagen …

Das Hörbuch „Elantris“ blieb in den letzten Wochen doch ziemlich auf der Strecke, aber ich kann stolz verkünden, dass ich im Laufe dieser Woche dann endlich mal weitergehört habe. Leider hat mich das dann ungeplant etwas Geld gekostet, als ich das Hörbuch wieder auf das iPhone runterlud. Denn bisher wusste ich gar nicht, dass es zu meinen tollen Vertrag gehört, ungefragt neues schnelles Datenvolumen aufzuladen, wenn das monatliche Guthaben aufgebraucht ist. Ich bekam zwar eine SMS mit Möglichkeit zum Widerspruch, aber der funktionierte nicht, vermutlich weil ich schon in das zugebuchte Datenvolumen hinein gekommen war. So dringend hätte ich das ganze Hörbuch jetzt auch nicht unterwegs runterladen müssen. Das Geld kann ich verschmerzen, aber es ärgert mich aus Prinzip.

Mit dem Lesen hat es die letzte Zeit ganz gut geklappt, so dass nun auch „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ ausgelesen ist. Ich konnte mich aber noch nicht so recht entschließen, welches Buch ich als nächstes lesen will. Vielleicht „Alles Licht, das wir nicht sehen„?

Jedenfalls plane ich für heute Abend noch einen Rundgang durch die Blogs, wo ich mal schaue, was die Mitleser die letzten zwei Wochen so getrieben haben. Dann räume ich hoffentlich den Schreibtisch wieder frei und male endlich mal in meinem Malbuch weiter, während ich Hörbuch höre. Wobei, da fällt mir ein, dass ich vergessen habe, mein Smartphone aufzuladen, das sollte ich jetzt erst einmal anschließen …

Sonntag, 15 Uhr:

Ich hänge ziemlich im Winterblues und könnte den ganzen Tag auch einfach nur die Wand anstarren. Ich habe immer noch nichts gelesen, stattdessen dann doch etwas Witcher 3 gespielt. Wobei ich gestern eigentlich schon ordentlich was gelesen hatte, nur war das alles für die Uni. Heute habe ich mich endlich mal wieder ans Malbuch gesetzt und das Motiv fertig gemalt, wo ich aufgrund der vielen Pausen Monate dran gesessen hatte. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich mit der Farbwahl so ganz zufrieden bin.

Sonntag, 17 Uhr:

Eine Exkursion in den Keller war sehr erfolgreich, je eine große Kiste mit alten Zeitschriften und mit alten Schulbüchern werden vermutlich den Weg ins Altpapier antreten, wenn meine Mutter nicht Abnehmer findet. Damit hätte ich dann nicht nur das Ziel für diese Woche, sondern direkt für nächste Woche miterreicht.

Nun werde ich mal eine Blogrunde drehen und schauen, ob ich kommentierfreudiger als gestern bin (gelesen habe ich alle Blogs gestern, nur nichts geschrieben …).

FroschSonntag, 20.45 Uhr:

Nachdem ich das Bild noch etwas bearbeitet habe, bin ich mit der Wirkung zufrieden. Mir gefallen die Libellen und die Blumen sehr gut. Auch wenn ich im Nachhinein eine andere Farbe als Orange für den Frosch wählen würde.

Damit Ihr die Details besser sehen könnt, besteht die Möglichkeit, das Bild anzuklicken und dadurch zur größeren Version zu gelangen.

Gerne würde ich mir saisonale Malbücher zulegen, aber bei meinem Maltempo bekomme ich bestenfalls ein Motiv pro Monat fertig und das wäre schon sehr schnell. Daher fällt Halloween wohl aus. Aber ich könnte mir vielleicht jetzt das Weihnachtsmalbuch von Basford bestellen, hm …

29. Oktober 2016         

Wöchentliche Träumereien 2016 #42

Derzeit habe ich wirklich einen Lauf: Meine Krankenversicherung hat mir nun zurückgemeldet, dass sie mich noch eine ganze Weile weiter studentisch zum Standardtarif versichern kann. Da ist mir echt ein Stein vom Herzen gefallen, denn andernfalls wäre es ab nächsten Semester echt teuer geworden. Bei der Frage, welche Veranstaltungen ich dieses Semenster belegen werde, bin ich auch schon ein gutes Stück weiter. Einige lasse ich ganz weg, andere verschiebe ich ins nächste Semester. So mal es ja sowieso keinen Grund zur Eile gibt, nächstes Semester muss ich sowieso für einige Veranstaltungen und wegen der Arbeit zur Uni. Kaum zu glauben, dass ich danach dann alle Scheine habe und mich an die Masterarbeit setze …

Leseträume: Derzeit lese ich nur weiter an „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson. Macht langsam mehr Spaß, wobei ich nicht weiß, ob ich mich nun an den Stil gewöhnt habe oder es tatsächlich besser wird. Ich denke jedenfalls, dass ich noch diesem Monat mit dem Buch durch sein sollte.

Serienträume: Ich teile die Meinung vieler, dass bei „Gilmore Girls“ nach Ende der sechsten Staffel vieles verfahren war und nun kommt die Serie kaum in ihren gewohnten Schwung. Vielleicht lag es am Fehlen von Amy Sherman Paladino, aber meiner Meinung nach war die Serie sowieso ein ziemlicher Scherbenhaufen. Mir tut Christopher echt leid, denn dass diese Beziehung nicht halten kann, sollte wohl jeden klar sein.

Spielträume: Ich verbringe jede freie Minute mit „Witcher 3: Wild Hunt„, deshalb bin ich auch schon bei fast 50 Stunden Spielzeit. Es gibt einfach so viel zu entdecken und zu erleben. Ich werde mich aber spätestens ab November zügeln müssen, denn mein Terminkalender quillt ab da über – ich habe sogar zwei Tage, wo ich mich eigentlich zweiteilen müsste, denn es kollidieren mehre Termine *seufz*

Zukunftsträume: Langsam muss ich mich wirklich wieder in den Unitrott einfinden, denn die Veranstaltungen bereiten sich ja nicht von alleine vor. Aber das wird mir vermutlich auch gut tun, durchstrukturierte Tage vertrage ich einfach besser.

23. Oktober 2016         

Wöchentliche Träumereien 2016 #41

Derzeit läuft es wirklich gut in meinem Leben. Im Sommer habe ich mich aufgrund meines auslaufenden Vertrages für einen sehr interessanten Job im Rahmen eines Forschungsprojektes, dessen Thema sich mit meinem Engagement deckt, beworben. Diesen Job bekam ich zwar leider nicht, aber dafür bot mir im Anschluss an das Vorstellungsgespräch ein Professor eine Stelle als wissenschaftliche Hilfkraft an – nicht ohne zu erwähnen, dass ich dann vielleicht doch bei dem einen Forschungsprojekt mitarbeiten kann. Ebenfalls im Laufe dieses Sommers habe ich mich bei einem großem Begabtenförderungswerk für ein Stipendium beworben und die verschiedenen Stufen des Auswahlsverfahren durchlaufen – und bekam unlängst den Bescheid, dass ich aufgenommen bin. Ich bin immer noch ganz überwältigt davon, dass so viele Personen in Gutachten geschrieben haben, dass ich förderungswürdig bin. Und ich freue mich schon sehr darauf, die verschiedenen ideellen Förderungen wie Mentoring und Seminare in Anspruch zu nehmen.

Leseträume: Mein Badewannenbuch ist ja derzeit „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson. Es lässt sich ganz angenehm lesen, aber fesselnd ist etwas anderes. Aber gut, dann bleibe ich nicht zu lange in der Badewanne.

Erst sah es ja so aus, als würde es noch eine ganze Weile dauern, aber das letzte Drittel von „Der Palast der Meere“ von Rebecca Gablé hat mich dann doch gepackt und so habe ich das Buch an diesem Wochenende durchgelesen. Daher werde ich mich wahrscheinlich doch zu vier Sternen durchringen, aber es bleibt dennoch der schwächste Waringham.

Nachdem ich dieses Wochenende so viel im Rahmen des Herbstlesens gelesen habe, werde ich es wohl die nächsten Tage ruhiger angehen lassen. Vielleicht höre ich endlich mal wieder „Elantris“ von Brandson Sanderson, bevor ich gänzlich vergesse, wo ich war?

Film- und Serienträume: „The Good Wife“ bekommt ein Spin-Off und Ygritte spielt mit! Gut, dass es eine Spin-Off-Serie geben wird, ist wohl schon seit Mai bekannt, aber dass Rose Leslie eine Rolle bekommen wird ist neu. Die Serie wird hinter einer Bezahlschranke laufen, aber ich setze einfach mal darauf, dass auch das Spin-Off nach Ausstrahlung im deutschen Free TV auf DVD vermarktet wird.

Bei den „Gilmore Girls“ bin ich nun in Staffel 7 angekommen und finde, dass es grad irgendwie an Pep fehlt. Anders lässt sich nicht erklären, wieso ich die aktuelle Folge schon dreimal unterbrochen habe. Dieses Eltern besuchen Yale sagt mir überhaupt nicht zu. Dieser Aber bis zum 25. November ist ja noch etwas Zeit …

Außerdem war ich mit paar Leuten im Kino „Findet Dorie“ anschauen, dass von uns die Bewertung kurzweilig bekam. Sicherlich nicht ganz so toll wie „Findet Nemo“, aber wir haben doch öfters gut gelacht und eine schöne Geschichte war es auch.

Spielträume: Es ist kein Geheimnis, dass ich Open-World-RPGs mit schönen langen Questreihen mag. Allerdings mag ich derzeit nicht online mit anderen menschlichen Mitspielern spielen, sondern lieber in Ruhe vor mich hin. Ich brauche ewig, um Spielmechanismen zu verinnerlichen und bin dazu eine Tastatur-Legasthenikerin. Was zum Beispiel so Spiele wie „Dark Souls“ ausschließt, wo jeder Tod ein gewaltiger Malus bedeutet, da wäre ich vermutlich dauergefrustet.

Ich habe mir jetzt „The Witcher 3: The Wild Hunt“ in der Game of the Year Edition gekauft. Zwar wäre ich lieber kein männlicher Cassanova, aber durch den vorgegebenen Charakter ist die Story natürlich besonders stimmig ausgearbeitet. Mit der Steuerung komme ich schon ganz gut zurecht, ich mache neben schnellen und starken Schwertattacken mittlerweile auch magische Zeichen; zudem esse und trinke im Kampf, wenn die Lebenspunkte zu sehr absacken. Wenn ich jetzt noch das Ausweichen hinbekomme, bin ich vorsichtig optimistisch, dass ich bald nicht mehr mehrmals die Stunde den schwarzen Bildschirm sehe. Nicht nur, das Sterben ansich schon immer blöd ist, dauert das Laden des letzten Spielstands auch immer seine Zeit. Eigentlich ist es schön, kurz erzählt zu bekommen, an welcher Stelle der Geschichte man sich grad befindet – nur halt nicht mehrmals hintereinander, wenn man sich grad mit einem Gegner schwer tut. Und ich bin schon jetzt ein großer Fan des spieleigenen Kartenspiels Gwint!

Zukunftsträume: Morgen beginnt das neue Semester und bin offen gestanden etwas zwiegespalten. Einerseits hat es echt gut getan, mal sechs Wochen einen weiten Bogen um die Uni zu machen und nur an einer Hausarbeit in der Zeit zu schreiben. Andererseits freue ich mich natürlich auf die neuen Veranstaltungen und habe mir meinen Stundenplan sogar viel zu voll gestopft, weil ich mich (noch) nicht entscheiden konnte. Es steht nur bei einer einzigen Veranstaltung wirklich fest, dass ich sie dieses Semester mache, denn sie ist bei meinem Lieblingsdozenten und auf Englisch. Ich muss ein englisches Seminar in den Abschluss reinnehmen, da blamiere ich mich also lieber bei jemanden, den ich mag. Alles andere ist entweder doppelt drin oder kann ich gar nicht „mit in die Wertung“ nehmen, wie die Vorlesung England im Mittelalter, die nicht zu meinem Fach gehört, aber die genau meinen geschichtlichen Interesse entspricht. Aber ich schaue mir mal an, wie die Dozenten und ihre Vorstellungen zur Mitarbeit sind und vielleicht bin ich dann am Ende der Woche weiter.

Und noch eine Nachbemerkung zu letzte Woche: Letzte Woche hatte ich nicht viel, was ich erzählen wollte und ich möchte auch nicht mehr unbedingt jede Woche berichten. Aber auch nicht gleich eine neue Rubrik erfinden, also läuft der Rückblick weiter unter diesem Namen. Vielleicht wird es irgendwann wieder die gewohnte wöchentliche Rubrik, aber versprechen möchte ich dies nicht.

16. Oktober 2016         

Herbstlesen 2016 #3

Herbstlesen 2016Im Oktobers heißt es Herbstlesen von und mit Winterkatze. Hier geht es zur Ankündigung. Ich nehme auch dieses Jahr wieder teil, wobei ich mich an jedem Wochenende mit einem Posting begnüge. In meinem Urlaub habe ich es genossen, regelmäßig abends zu lesen und möchte dies gern beibehalten. Zudem möchte ich malen und mein eines Hörbuch endlich weiterhören. Außerdem plane ich in vielerlei Bereichen ordentlich auszumisten, was mein Wohlbefinden sicherlich auch steigern wird.

Samstag, 14 Uhr:

Die letzten Tage habe ich nicht allzu viel gelesen. Stattdessen war ich auf einigen Familienausflügen, einen nach Xanten zum Dom nebst Domschatz und einen zum Wuppertaler Zoo, beides empfehlenswert. Auf den Ausflügen sind wir auch jeweils Essen gegangen und mir hat es gut geschmeckt, aber so umwerfend wie am Sonntag war es nicht. Dann habe ich Scones gebacken, aber die sind nicht ganz so geworden, wie es mir dachte. Das Ergebnis war von Geschmack und Optik her dann wie in den mittelmäßigen Cafés auf der Reise. Werde es irgendwann nochmal mit einem anderen Rezept probieren. Immerhin habe ich endlich mal den Bericht zu den Erwachsenen-Malbüchern veröffentlicht.

Nun drehe ich erst einmal eine Blogrunde um zu schauen, ob die anderen besser aus dem Quark gekommen sind. Und dann lese ich eine Runde in „Der Palast der Meere„.

Samstag, 19 Uhr:

Ich liebe Shortbread, dieses schottische Mürbeteiggebäck. Dummerweise besteht es aus einem Teil Zucker, zwei Teilen Butter und drei Teilen Mehl, ist also eine absolute Kalorienbombe. Genauso wie die vielen anderen leckeren Sachen, die ich die letzten Wochen gegessen habe. Daher werde ich ab nächste Woche wirklich mal wieder auf die Ernährung achten müssen. Heute gab es jedenfalls außerdem noch ein Stück Himbeertorte und eine Portion Süßkartoffelsuppe.

Den Nachmittag über habe ich gut hundert Seiten gelesen und plane heute Nacht vielleicht bis zum Ende des dritten Teils zu lesen. Dieses Wochenende das Buch auszulesen wäre wohl etwas ambitioniert, aber ich sollte wohl nächstes Wochende mit durch sein. Vorhin habe ich schon eine zweite Blogrunde gedreht und nun werde ich erst einmal etwas am Computer spielen.

Sonntag, 15 Uhr:

Jetzt hat es doch etwas länger gedauert als geplant zum nächsten Update. Ich habe gestern Nacht noch bis zum Ende des dritten Teils gelesen und heute Vormittag dann den kompletten vierten und letzten Teil von „Der Palast der Meere„. Nun widme ich mich den Kommentaren und drehe dann eine kleine Blogrunde.

Sonntag, 24 Uhr:

Dieses Wochenende war ich eine ziemlich schlechte Mitleserin, zumindest was das Posten angeht. Aber nächstes Wochenende habe ich ja noch eine Chance, es besser zu machen.

15. Oktober 2016         
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