Meine Blogidee(n)

Schon vor einiger Zeit habe ich erzählt, dass ich mich gern blogmäßig verändern würde. Jedoch bin ich 2016 lange Zeit nicht wirklich weitergekommen. Bis zu meinem Schottlandurlaub, der mir in vielerlei Hinsicht neue Impulse gegeben hat.

Die Ausgangssituation

Ich habe schon im Urlaub wieder einmal gemerkt, dass mir das Fotografieren viel Spaß macht: Das Suchen nach Motiven, die richtige Position, der richtige Ausschnitt… Auch nehme ich mir bei belebteren Orten durchaus die Zeit zu warten, dass aus meinem Bild andere Menschen verschwunden sind.

In einem relativ aufwendigen Feierabendprojekt habe ich dann ein Fotobuch erstellt. So dass nach langer Zeit tatsächlich auch andere Personen wieder meine Bilder gesehen haben, denn Schnappschüsse auf Instagram zähle ich nicht so wirklich. Dazu habe ich Texte geschrieben, so dass das Buch ein Reisetagebuch ist, aber auch als Reiseführer funktioniert. Es gab einiges an Lob für die Motivwahl und viel Erstaunen darüber, dass die Bilder mit meinem iPhone 5S aufgenommen worden waren.

Nicht nur deshalb habe ich mich entschieden, die Fotografie etwas professioneller anzugehen und mir eine etwas hochwertigere Kamera zuzulegen. Echter Zoom und mehr Bildhelligkeit unter schwierigen Bedingungen sind nämlich wirklich einiges wert.

Die Entscheidung

Warum erzähle ich das? Da wären dann also die alten Themen Bücher und Serien, gelegentlich auch Backen, Kochen und Games. Sowie das nicht komplett neue Thema Ausflüge und ganz neu Fotografie und Reisen. Natürlich könnte ich versuchen, alles in einem großen Blog unterzubringen.

Ich sehe da nur zwei ziemlich große Probleme: Zum einen passt das kaum alles in einem Blog namens „Leseträume“ und zum anderen ist die „Zielgruppe“ auch relativ unterschiedlich. Und ja, ich möchte schon ein paar Leute erreichen, wenn ich stundenlang an Beiträgen sitze.

Meiner Meinung nach gibt es jetzt also zwei Wege:

  1. Ich konzipiere einen großen neuen Blog unter „neutralem“ Namen, auf den die verschiedenen Themenbereichen klar voneinander getrennt sind. Das wäre also eher ein Portal statt ein Blog im engeren Sinne. Der Vorteil ist hier, dass alles unter einem Dach gebündelt ist und ich meine Aktivitäten auf einen Ort konzentriere. Der Nachteil ist, dass es dann quasi um alles und nichts geht, was vor allem den Zugang für neue Leser schwierig macht. So mal ein „neutraler“ Name auch keine gute Werbung ist.
  2. Ich teile die Themen auf zwei Blogs auf. Während Leseträume dann weiter für Bücher, Serien und Games da wäre, würde es im neuen Blog dann um Ausflüge und Reisen, aber auch im kleinen Umfang um Kochen und Backen gehen – alles, was stark mit Bildern arbeitet. Der Vorteil ist hier, dass das Fortführen von Leseträume unter diesem Namen möglich ist, während ich für den neuen Blog einen passgenauen Namen aussuchen könnte. Der Nachteil ist, dass sich der Aufwand erhöht und eine gleichmäßige Aktivität in beiden Blogs schwierig wird. Schließlich lese ich mal mehr und dann bin ich mal wieder mehr unterwegs.

So oder so würde ich Leseträume über kurz oder lang einen richtigen Relaunch unterziehen wollen, aber zuerst muss ich mich für einen der zwei Wege oben entscheiden.

Und hier kommt Ihr ins Spiel. Welche der Möglichkeiten gefällt Euch besser? Oder fällt Euch vielleicht sogar ein dritter Weg ein? Und würdet Ihr Euch für die neuen Themen interessieren?

Ich bin gespannt auf Eure Antworten!

8. Januar 2017         

10 Kommentare

  1. Winterkatze sagt:

    Auch wenn ich mich wiederhole (und ich muss gestehen, ich habe das Gefühl, dass ich gerade jede Woche den gleichen Kommentar auf diversen Blogs hinterlassen darf): Mach es, wie DU willst! :)

    Meine persönliche Anmerkung dazu: Ich mag Mischblogs! :)

    Dieser Blick auf potenzielle Leser ist überhaupt nicht mein Ding. Wenn du mehr fotografieren willst, weil es dir Spaß macht, dann ist das gut! Wenn du die Fotos hier zeigen magst, dann freue ich mich sehr. Aber ich glaube, dass das Wichtigste ist, dass du Spaß am Bloggen hast und über Dinge schreibst, die dir am Herzen liegen. Und wenn du das hast und tust, dann kommen deine Leser von allein (oder bleiben dir zumindest treu). Da ist es egal, wie dein Blog heißt oder aussieht (auch wenn ich ein klares Design eindeutig bevorzuge ;) ).

    Vielleicht solltest du bei deinem Blog weniger planen und denken – und das Ganze einfach mal laufen lassen? Gönn dir einfach ein bisschen Freiheit zum Ausprobieren und schau, was dir Spaß macht.

  2. Elena sagt:

    Immerhin weißt du, dass ich schon eine Weile drüber nachdenke und nicht erst seit gestern. Man könnte nämlich wirklich derzeit glauben, dass es ein „Trend“ ist XD

    Grundsätzlich gebe ich dir ja recht: Weniger denken, mehr machen. Aber zum einen will ich echt mal einen relativ radikalen Umbruch und zum anderen fände ich mittelfristig wieder ein paar mehr Leser nicht schlecht. Und da ich mich selten zu etwas Neuen entschließen kann, will ich die Weichen nicht nur für die nächsten Monaten stellen :)

  3. Winterkatze sagt:

    Jupp, weiß ich. :)

    Eine radikalen Umbruch finde ich auch nicht schlecht, ich möchte nur nicht, dass du zu lange drüber nachdenkst und es zu kompliziert machst. Meiner Erfahrung nach ist es einfacher an etwas dran zu bleiben, wenn es nicht zu anstrengend ist und einfach Spaß macht. ;D

  4. Stefanie sagt:

    Also wenn ich in deiner Situation und mir zudem sicher wäre, dass ich auch langfristig genug Zeit/Motivation/… für 2 Blogs hätte, würde ich die Themen vermutlich auf 2 Blogs aufteilen.
    Bei Bloglovin und der Abobox von Youtube find ich’s nämlich meist etwas lästig mich erst mal durch alles „durchscrollen“ zu müssen, bis ich zu den interessanten Artikeln/Videos gelange. Und wenn ein Blog/Kanal viele unterschiedliche Themen behandelt wird der für einen selbst uninteressante Content natürlich immer größer. Als Leser/Zuschauer hat man’s da gern praktisch und übersichtlich. ;)
    Zwei Blogs wären da natürlich übersichtlicher, würden unterschiedliches Publikum anziehen usw. … wären allerdings auch ein viel größerer Zeitaufwand für dich.
    Für einen „großen“ Blog würde für mich neben dem geringeren Zeitaufwand vor allem noch folgender Punkt sprechen: Es wäre DEIN Blog, mit allen Themen, die dich interessieren und dich als Person ausmachen. Ein ganz persönlicher Elena-Blog. :) Und was uns Leser nicht so sehr anspricht, können wir ja einfach überspringen. ;)

    Letzten Ende hat Winterkatze aber natürlich recht: Mach es, wie DU willst! :)

  5. Elena sagt:

    Danke für dein Feedback, Stefanie :) Ich tendiere derzeit sehr stark zur Ein-Blog-Lösung! Ein passender Name und ein schönes Theme sind nämlich schon gefunden. Werde dabei versuchen, es zu ermöglichen, dass man bestimmten Blogteilen folgen kann, aber auch ganz klassisch alles bekommen kann.

  6. JED sagt:

    Erst habe ich auch gedacht: 2 Blogs.

    aber irgendwie muss ich Winterkatze Recht geben, wir sind doch alle Menschen mit vielfältigen Interessen und letztlich geht es ja hier um Dich.

    Also warum nicht alles miteinander verbinden und so einen komplexen, abwechlsungsreichen Blog haben?

    Ich lese eigentlich die kleinen privaten Details immer am liebsten zwischen all den Rezensionen, Fotos, Rezepten u.ä.

    Also: nur Mut. ;)

  7. JED sagt:

    PS: Aber ganz ehrlich: die Leser sollten da nicht im Mittelpunkt stehen. Du machst das hier in erster Linie für Dich. Alles andere macht nur Druck.

  8. Elena sagt:

    Okay, okay XD Ich bin zwar noch nicht ganz überzeugt davon, ob so viele sich für Elena Total interessieren, aber es wird jetzt ein Blog :)

  9. Elena sagt:

    Das Ergebnis ist nun online unter AllMeineTraeume.de – bin gespannt auf Eure Meinungen :)