Meine Vorsätze 2017

Gewohnheiten zu verändern ist eine kniffelige Angelegenheit. Je nach Quelle braucht es bis zu einem Monat, bis sich eine neue Gewohnheit etabliert hat. Dennoch möchte ich auch 2017 versuchen, einige schlechte Angewohnheiten loszuwerden bzw. gegen positive einzutauschen.

Fünf Vorsätze für das Jahr 2017

1. Jeden Tag 10.000 Schritte gehen

Seit ich mir im Mai mein Fitbit Alta zugelegt habe, scheitere ich fast jeden Tag an dieser Challenge. Um genau zu sein, habe ich die 10.000 Schritte nur an 15 Tagen geschafft. Um es ein wenig zu entschärfen, werde ich mich aber auf dem Gesamtwert der Woche stützen und es nicht tagesgenau nehmen. Also heißt es im neuen Jahr: früher aufstehen, weiter weg parken, Spaziergang zur Arbeit/Uni und wieder zurück. Oder gleich mit ÖPNV fahren und mal eine Haltestelle früher aussteigen. Und zwischendurch die Unitürme rauf- und runtersteigen. Das wird definitiv eine sehr ambitionierte Angelegenheit …

2. Jeden Monat ein Pfund abnehmen

Wenn ich Vorsatz 1 umsetze, wird Vorsatz 2 nicht allzu schwer. Denn im Gegensatz zu Sport halten sich zumindest bei mir nach einem Spaziergang die Belohnungstendenzen in Grenzen und es gibt auch viel weniger Ausreden als beim Sport machen. Ansonsten habe ich mir nun das Buch „Fettlogik überwinden“ von Nadja Hermann bestellt und bin gespannt, ob ich daraus Motivation ziehen kann. Die Autorin mag ich übrigens wegen Erzaehlmirnix sehr gerne.

3. Geräte ausmachen, wenn ich sie „ziellos“ benutze

Das meint ausdrücklich nicht Serien schauen, Spiele zocken oder Blogbeiträge schreiben. Oder wenn ich etwas zu einem Sachverhalt recherchiere. Sondern wenn ich ständig Social Media und Nachrichtenseiten aktualisiere oder bei Jodel die neuesten Storys lese und letztlich genau nichts passiert. Klar ist es auch nicht besonders „wertvoll“, wenn ich ein Buch lese, ein Bild ausmale oder Puzzle puzzle. Aber das Gefühl hinterher lässt sich vergleichen mit dem Essen von Gemüse vs. Chips, wesentlich befriedigender.

4. Weiter ausmisten

Hier gibt es keine konkrete Zielvorgabe, denn je nach Art der aussortierten Gegenstände unterscheiden sich Zeitaufwand und Menge doch ziemlich erheblich. Ich fühlte mich die letzten Wochen immer gut, wenn ich einen Wäschekorb vollgemacht habe. Aber das ist nicht immer ein möglicher und sinnvoller Maßstab. Vor allem, wo ich das fast ein dutzend Mal schon getan habe – da sind die schnell auszusortierenden, sperrigen Dinge nun fast alle weg. Jedenfalls werde ich 2018 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit umziehen und da will ich sehr vieles gar nicht mitnehmen.

5. (Re-)launch Blog

Ein oder zwei neue Blogkonzepte entwerfen und mir entsprechende Fähigkeiten und Werkzeuge aneignen. Dazu aber in einem gesonderten Blogposting mehr.

 

Und was sind Eure Vorsätze für 2017?

1. Januar 2017         

11 Kommentare

  1. JED sagt:

    Bezüglich eines neuen Blogkonzeptes hätte ich schonmal einen Vorschlag:
    Bitte größere Schrift in den Posts. :o))
    Ich bin ja langsam in dem Alter, in dem ich echt Schwierigkeiten habe, so kleine Buchstaben zu lesen.

    Ansonsten bin ich beim Ausmisten auch dran. Ich habe mir vorgenommen, jeden Tag ein Stück wegzuwerfen (also hoffentlich 365 Dinge in 365 Tagen). Mal gucken, ob das klappt.

    LG,
    JED

  2. JED sagt:

    PS: Was hast Du denn in Deinen Wäschekörben alles entsorgt?

  3. Elena sagt:

    Hallo JED,

    ja, wenn ich das hier grundlegend überarbeiten sollte, dann kommt auf jedem Fall eine bessere und vor allem größere Schrift hier rein :)

    In so einem Wäschekorb kann man alles mögliche tun: Bücher und Zeitschriften, aber auch Unterlagen aus dem Bachelorstudium. Zudem Jacken, Mäntel und Schuhe. Und Unterwäsche. Und Klamotten im Allgemeinen.

    Ich dachte zwar anfangs, dass das ganz schön dauert, bis der voll ist, aber letztlich war das meistens nur eine Sache von ein paar Minuten. Der längere Prozess ist immer vorher sich zu entschließen, dass man zum Beispiel zu kleine Unterwäsche wirklich nicht mehr gebrauchen kann – ohne Zwicken „im Speck“ lebt es sich doch viel angenehmer :o) Als nächstes stehen Socken und Strumpfhosen an …

    Und der größte Witz der Geschichte ist: Obwohl ich jetzt so viel Platz geschafft haben sollte, ist eigentlich alles immer noch voll. Man findet sich allerdings nun etwas besser zurecht. Und die Sachen zum entrümpeln gehen mir auch noch lange nicht aus, denn sollte ich eines Tages endgültig mit dem Klamotten durch sein, gibt es immer noch zahllose Kisten Krimskram…

    LG Elena

  4. JED sagt:

    *lach* Das mit der Unterwäsche kenne ich!

    DANKE für die Inspirationen. Hast Du Dir bewusst immer einen Korb hingestellt und gesagt: Heute mache ich den voll – oder war das eher Zufall?

    Ich denke, es ist auch wichtig, dass für all die Dinge, die man entsorgt, nicht wieder was Neues reinkommt. Dann macht es nicht wirklich Sinn.

    Aber dass man all die Sachen, die weg sind, kaum „merkt“, glaub ich gern, auch wenn das irgendwie gruselig ist, oder?

    LG,
    JED

  5. Elena sagt:

    Ich hatte im letzten Jahr seit meiner Rückkehr aus Schottland das Ziel, jede Woche einmal den Korb vollzumachen. Der stand aber nicht die ganze Zeit da, sondern nur an dem Tag, wo ich dann tatsächlich ausgemistet habe. Hat so weit ganz gut geklappt :)

    Als ich im Keller entrümpelt habe, war es eigentlich nur das Schauen in die Kisten und die Feststellung, der Inhalt kann komplett weg ohne großes Umfüllen *hust* Ich mein, man kann alte Schulbücher und Zeitschriftensammlungen auch verkaufen, aber der Aufwand stand für mich in keinem Verhältnis zum Ertrag. Habe jetzt eigentlich nur den Stowasser behalten, der ist so schön (Lateinern sollte das was sagen).

    Nun ja, nicht wieder was Neues reinbekommen ist so eine Sache. Aber es kommt auf jedem Fall wesentlich weniger Neues rein als altes raus!

    Und ja, es ist schon irgendwie seltsam, dass man die Sachen jahrelang aufhebt, weil man sie ja noch gebrauchen könnte. Und dann tut man sie weg und vermisst sie keine Sekunde. Ich sage mir mittlerweile immer, wenn du es wirklich nochmal brauchst, dann kaufst du es eben neu! Ich vermisse eigentlich nur ein einziges Oberteil, was ich vor Jahren weggetan habe. Aber das auch nur aus Erinnerungsgründen, nicht, dass ich es getragen hätte.

    LG Elena

  6. Neyasha sagt:

    Das sind tolle Vorsätze, die für mich auch sinnvoll wären. Leider merke ich selbst, dass mir aktuell einfach der „Biss“ fehlt für regelmäßigen Sport und Abnehmen. Ich hatte früher oft Phasen, in denen es klick gemacht hat und dann ging es auf einmal. Derzeit schaff ich immer nur etwa zwei Wochen und dann lass ich es wieder völlig schleifen.

    Das jahrelange Aufheben von Kleidungsstücken und anderen Dingen kenne ich leider auch sehr gut. Ist zum Teil auch mit dem Thema Abnehmen verknüpft: Ich bring es irgendwie nicht über mich, Kleidung auszumisten, die vor drei Jahren gepasst hat und jetzt aber etwas zu eng sitzt. Denn ich hoff ja immer noch, dass ich vielleicht doch mal wieder reinpassen werde … ;-)

  7. Elena sagt:

    Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich vor ca. 7-8 Jahren sehr konsequent Sport gemacht habe. Aber da hatte ich auch meine Routine mit der Arbeit: Ich habe konsequent dreimal die Woche meine Sportsachen mit zur Arbeit genommen, um nach der Arbeit ins Fitnessstudio zu gehen und dann direkt im gegenüberliegenden HBF in die Bahn nach Hause zu steigen. Derzeit fehlt mir diese Möglichkeit zur Nahtlosigkeit :/

    Ich weiß nicht, ob dich dich das jetzt motiviert oder frustiert, aber: Wenn du abnimmst, sitzen die Sachen wahrscheinlich trotzdem nicht mehr :/ Und auch nach dem erneuten Zunehmen saßen mir die allermeisten Sachen nicht mehr, die ich noch aufgehoben hatte … Anscheinend baut der Körper Fett nicht konsequent an den gleichen Stellen ab und erst recht baut er es nicht an den gleichen Stellen wieder auf. Daher habe ich jetzt eigentlich fast alles weggetan, was derzeit nicht sitzt.

  8. Neyasha sagt:

    Hm, also bisher war es bei mir immer so, dass die Sachen, die gekniffen haben, wieder gepasst haben, wenn ich abgenommen habe. Ich rede da bei mir auch von Schwankungen um die 4 Kilo, also da ändert sich die Figur nicht sooo stark.

  9. Jacquy sagt:

    Sehr schöne Vorsätze. Aktiver werden ist auch einer meiner Vorsätze und einfach mal 1-2 Stationen mehr laufen, wenn man sonst mit der U-Bahn fahren würde, ist auch wirklich hilfreich. Je nachdem wie meine Zugverbindung das zulässt, mache ich das schon recht häufig, aber es kann gern noch mehr werden. :D
    Weniger Zeit in Social Media „verschwenden“ nehme ich mir auch immer wieder vor, aber so ganz klappt das immer noch nicht. Das muss ich mir zwischendurch immer wieder ins Bewusstsein rufen und ganz bewusst das Handy weglegen, damit ich nicht automatisch danach greife und Twitter checke, wenn ich gerade etwas anderes mache.
    Ausgemistet habe ich in letzter Zeit auch viel und es tut unheimlich gut, Dinge loszuwerden, die man sowieso nicht braucht. Sehr befreiend :)
    Ich bin gespannt was du mit dem Blog geplant hast und wünsche dir viel Erfolg beim umsetzen deiner Ziele!

  10. Elena sagt:

    @Neyasha
    Das ist doch gut, dann kannst du deine Klamotten natürlich prima aufbewahren :) Bei mir sind es mehr so 6-8 Kilo und das ist dann anscheinend leider schon „zu viel“.

    @Jacquy
    Bei mir ist ja auch ein wenig „das Verderben“ gewesen, dass ich vom ÖPNV auf das Auto umgestiegen bin. Es spart zwar bei meiner Verbindung eine Menge Zeit, aber auch nur ca. 30 Minuten mehr oder weniger laufen am Tag machen auf das Jahr gerechnet echt eine Menge aus.
    Ja, das mit dem Smartphone ständig in die Hand nehmen kenne ich auch gut. Ich arbeite grad unter anderem damit, es nicht ständig offen neben mir liegen zu haben, sondern Hülle zu und am besten weiter weg.
    Ich werde mal nächste Woche mich an den Blogpost bezüglich meiner Ideen für den Blog setzen :)

  11. JED sagt:

    @ Elena

    Sehr beruhigend, dass Du nur eine Sache vermisst. Momentan läuft es auch bei mir mit dem Ausmisten ganz gut.
    Mal sehen, wie lange.
    Ich lese dazu auch immer ein paar Entrümpelratgeber, die mich echt motivieren (sollte ich vielleicht mal in meinem Blog vorstellen :o))

    Aber das mit dem Wäschekorb ist echt ein toller Tipp! DANKE dafür!