Die Sims und ich oder warum ich mir „Die Sims 4“ nicht kaufe

Um zu verstehen, warum ich mir „Die Sims 4“ nicht kaufe, ist es am besten, ganz von vorne anzufangen. Daher kommt zunächst eine Geschichte meines Sims-Leben, bevor ich auf „Die Sims 4“ eingehe. Wen das nicht interessiert, kann ja einfach zum Cover des vierten Teils scrollen.  

Sims 1

Ich bin ein Sims-Fan der ersten Stunde. Schon bevor „Die Sims“ im Jahr 2000 auf dem Markt war, verfolgte ich die ersten Berichte über dieses neue Spiel. Die PC Games mit ihren großen Test-Bericht, aufgemacht mit einem Szenenbild aus GZSZ, bewahre ich immer noch auf. Leider war mein Rechner zu Anfang zu langsam, aber ich konnte das Spiel zumindest bei einer Freundin „kurz“ anspielen. Zum Glück konnte ich mir bald recht günstig einen Computer zusammenbauen lassen und besaß dann stolz einen Rechner mit einen Prozessor, der nicht nur mehr wie sein Vorgänger so eben über 100 MHz kam. Und so hielten Bettina und Willi Neulinger, Bella und Mortimer Grusel und all die anderen bei mir Einzug. Am Liebsten habe ich dann aber doch immer mit meinen eigenen Sims gespielt und sie unermesslich reich werden lassen. Das klappte ganz ohne Cheats, da ich immer alle arbeiten schickte und irgendwann kam ich mit dem Geld ausgeben nicht mehr hinterher.

Sims 1Fortan hatten mein Cousin und ich halbjährlich eine Busfahrt in den nächsten, eine Stunde entfernten, Media-Markt zu bewältigen, da ich nicht alleine so spät und so weit Bus fahren durfte: Schließlich erschien alle halbe Jahr ein neues Add-On! Wochenlang fieberte ich jeden Add-On entgegen und musste mich natürlich umgehend nach seinem Erscheinen auf dem Weg machen und mein gespartes Taschengeld investieren. Mein liebstes Add-On war „Tierisch gut drauf“, weil es die Nachbarschaft viel größer und lebendiger machte. Wie Ihr auf dem Foto seht, hielten nach und nach alle Erweiterungen bei mir Einzug (das Hauptspiel fehlt auf dem Bild, weil verliehen) bis auf „Hokus Pokus“. Das habe ich mir nicht mehr gekauft, weil die Ladezeiten mit jeden Add-On immer länger wurden und – da bei Installationen eigentlich immer irgendetwas schief ging – es bei der kompletten Neuinstallation mit den ganzen CD-ROMs in eine Jonglage ausartete.

Sims 2

Außerdem war schon „Die Sims 2“ schon in Sichtweite! Das bedeutete aber zunächst eine Enttäuschung, denn meine Grafikkarte und auch alles andere ging in die Knie. Ich hatte zwar gehofft, aber es war nichts zu machen. Also hieß es erst einmal wieder einmal fleißig sparen, denn es musste ein neuer Rechner her. Schließlich war es aber so weit und ich konnte richtig loslegen. War ich schon von „Die Sims“ begeistert gewesen, war es mit „Sims 2“ Liebe. Ich mochte diese wunderbar großen, unterschiedlich aussehenden Nachbarschaften und fand die Sims nun endlich nicht mehr pixelig, sondern toll anzusehen. Vor allem die nun sechs Alterstufen (statt vorher nur Baby, Kind und Erwachsener) ermöglichten es fortan, einen Sim wirklich von der Wiege bis zur Barre zu begleiten: Vom hilflosen Baby zum niedlichen Kleinkind, welches herzallerliebst spielte. Als Kind ging es in die Schule; als Teenager ebenfalls, welcher aber schon mehr Freiheiten hatte und zu flirten begann. Danach standen dann als Erwachsener alle Möglichkeiten offen, während als Senior das Rentenalter genossen werden konnte.  Dazu passend sorgten auch die Lebenswünsche und generell das ganze Wunschsystem für einen wesentlich stärkeren Realismus, zudem gaben sie den Spiel Ziele.

Sims 2Da 2004, relativ zeitgleich zum Erscheinen von „Die Sims 2“, endlich ein Media Markt in meiner Heimatstadt eröffnete, musste ich auch fortan nicht mehr ewig durch die Gegend gondeln, wenn eine Erweiterung auf dem Markt kam. Mit jedem Add-On wurde die Spielwelt runder und detailreicher. Es war aber auch die Zeit, wo zum ersten Mal bei den Fans Unmut aufkam, dass EA teilweise einfach nur alte Add-Ons neu auflegen würde. Viele unterstellten EA einen Rhythmus, nämlich jeweils ein „neues“ Add-On und dann wieder eine Neuauflage eines „alten“ Add-Ons. Ich war immer besonders begeistert von den „neuen“ Add-Ons: Ich habe ewig Zeit an der Uni verbracht dank „Wilde Campus-Jahre“, gerne Geschäfte eröffnet mit „Open for Business“, den Wechsel der Temperaturen und des Aussehen des Pflanzen mit „Vier Jahrezeiten“ und zum Schluss dann begeistert mit „Freizeit-Spaß“ Sims ihren Hobbys nachgehen lassen. Die anderen Add-Ons waren auch ganz nett, aber ich habe sie vor allem aufgrund der Tatsache, dass das Fahren nach Downton etc. viel Ladezeit kostete, eher seltener genutzt. Dafür habe ich gerne die Mini-Add-Ons mit den ganzen Möbeln genutzt, da ich nie so der große Downloader war. Bis auf wenige Ausnahmen besitze ich daher auch alle von ihnen.

Sims 3

Auf „Sims 3„, welches 2009 erschien, habe ich nicht so wirklich gewartet, aber natürlich war ich auch auf dieses Spiel neugierig. Deswegen bestellte ich mir, mittlerweile versierte Amazon-Shopperin, die Collectors Edition vor. Das erste Ausprobieren überzeugte mich allerdings gar nicht. Viel zu plump erschienen mir die Sims beispielsweise. Und so dauerte es mehrere Jahre, bis ich es erneut hervorholte. Zwischendurch spielte ich eine Weile „The Sims Social“. Im zweiten Anlauf überzeugte mich vor allem die offene Welt: Statt ständiger Ladebildschirme konnte ich jederzeit überall hin, meine Sims daher alle gleichzeitig Aktivitäten an unterschiedlichen Orten nachgehen. Statt dass sie mit dem Auto für die Schicht komplett verschwanden, gingen sie lediglich zum Rabbithole ihrer Arbeitsstelle und blieben beeinflussbar. In Park, Restaurants und anderen öffentlichen Orten waren jederzeit andere Sims anzutreffen. Kurzum: Endlich eine lebendige, lebende Nachbarschaft! Auch die Story Progression konnte mich allmählich erwärmen, wenn ich sie auch nur sparsam nutzte.

Irgendwann kaufte ich mir dann auch mal ein Add-On, nämlich „Reiseabenteuer“. Das fand ich echt erstaunlich spaßig, denn das Erkunden der „Dungeons“ ist wirklich lustig und dabei stellenweise ziemlich kniffelig. Die Sims sollten beim Stöbern in Gräbern gut aufpassen, dass ihnen keine auferstandene Mumie über dem Weg läuft – sonst könnte es auch schnell ihre letzte Ruhestätte werden. Aber auch andere Probleme plagen die Abenteurer, von Fallen über Hunger bis Schlafmangel.  Ich hatte wirklich ein paar Wochen sehr viel Spaß. Aber dann habe ich mir einen neuen PC gekauft und keine rechte Lust gehabt, meine Nachbarschaft zu übernehmen. Eine neue aufzubauen reizte mich aber auch nur sehr kurzfristig. Zwei weitere Add-Ons, nämlich „Jahreszeiten“ und „Einfach tierisch“ entfachten das Simfieber nicht wieder, so mal mir die Erweiterungen mittlerweile einfach zu teuer sind.

Sims 4

Jetzt also „Sims 4„, welches gestern offiziell erschienen ist. Eigentlich wollte ich es mir sehr gerne kaufen, ich hatte es auch lange Zeit vorbestellt. Manche Neuerungen wie die Emotionen klangen schließlich echt interessant. Außerdem war schließlich doch jedes Sims ein Fortschritt gewesen. Vielleicht wäre es auch näher als „Die Sims 3“ an „Die Sims 2“ dran. Und dann las ich, dass angeblich aus Zeitgründen kein Pool und keine Kleinkinder im Spiel integriert werden konnten. Der Pool ist der Klassiker schlechthin bei den Sims, Stichwort ohne Leiter. Und auch Kleinkinder gehören seit Teil 2 dazu. Ich liebe diese Lebensphase, weil die Sims da so niedlich sind und so süß interagieren. Da habe ich das Spiel dann abbestellt.

Aber natürlich habe ich mich weiter auf dem Laufenden gehalten. Und so bin ich vor kurzen auf eine Liste mit 89 fehlenden Features in Sims 4 gestoßen. Keine Karrieren mehr? Keine unterschiedlichen Höhenniveaus und Terrains? Nur zwei freie Bauplätze, die Gebäude ohne Stockwerke und alle Grundstücke wesentlich kleiner? Nur vier Gemeinschaftsgrundstücke? Aber für mich das Schlimmste: Keine offene Nachbarschaft mehr?!? Wie sich ersten Spielberichten entnehmen lässt, ist die ohnehin arg zusammengeschrumpfte Nachbarschaft (weniger als 25 Grundstücke) in noch kleinere Einheiten unterteilt. Beim Spielen sind nur vier Grundstücke aktiv, für alles andere taucht der Ladebildschirm auf. Statt mit einem Auto zu fahren, welche seit „Die Sims“ vorhanden waren, lösen sich Sims nun einfach auf.

Ich könnte nun endlos entfallende Features aufzählen (wie, Teenager sehen aus wie Erwachsene?), aber ich halte für mich fest: All das, was die Serie bisher so voran getrieben hat, wurde teilweise bis ganz zurückgenommen. Die Lebensphasen – beschnitten. Die offene Nachbarschaft – de facto abgeschafft. Und wofür? Weil EA möchte, dass auch Simsfans mit älteren Computern das Spiel spielen können? Das Spiel ist veraltet und überholt, obwohl es kaum auf dem Markt ist. Wer wird dieses Spiel fünf Jahre lang spielen, bis „Die Sims 5“ erscheinen? Jedes neue Sims war bisher zwar technisch anspruchsvoll, als es frisch auf dem Markt war, war aber mit der Zeit fast jedem Spieler zugänglich dank technischen Fortschritts. Dieses Sims ist bereits jetzt auf fast jedem Laptop spielbar und nahezu jeder PC erfüllt die Anforderungen mit links. Wenn die Add-Ons nicht allzu schlecht programmiert werden, schaffen demnächst auch Netbooks das Spiel.

Ich sage: Ich brauche kein Sims 1 mit HD. Und wenn ich mir so die Rezensionen auf Amazon zu Sims 4 anschaue, dann hat EA sich ein neues SimCity geschaffen. Und mich als Kunden verloren. Meinen Glückwunsch dazu. Aber Ihr könnt natürlich selbstverständlich Sims 4 bestellen.

Nachtrag: Vorhin bin ich über eine Aussage gestolpert, dass „Die Sims 4“ ursprünglich als Online-Spiel geplant war. Kann das jemand bestätigen?

5. September 2014         

12 Kommentare

  1. Sabrina sagt:

    Ich sehe das exakt so wie du! Sims 1 fand ich super, weil es neu war und leider nur meine Freundinnen hatten. Von Sims 2 hatte ich dann natürlich fast alle Erweiterungen, sofern mein Computer es zuließ. Von Sims 3 war ich schon mehr als enttäuscht und fand es doch sehr lästig teilweise, weil die Zeit selbst im schnellsten Modus so langsam vergeht. Und die Genetik und Vererbung war teilweise einfach unlogisch und falsch.
    Sims 4 werde ich also schön im Laden liegen lassen und maximal anschauen. Ich bleibe bei meinem Favoriten, also Teil 2 :)

    Liebe Grüße, Sabrina

  2. Winterkatze sagt:

    Ich muss ja gestehen, dass „Die Sims“ mich nie gereizt haben. Meine Freundinnen haben das alle gespielt, als das erste Spiel auf den Markt kam, und natürlich haben sie mir auch erzählt, wie sie die ungeliebten Charaktere umgebracht und die anderen weiterentwickelt haben, aber für mich klang das nicht reizvoll.

    Ich kann aber verstehen, wie enttäuschend es ist, wenn eine Entwicklerfirma eine Spielereihe nicht weiter-, sondern zurückentwickelt und immer mehr liebgewonnene Aspekte aus fadenscheinigen Gründen streicht. Das würde ich an deiner Stelle auch nicht unterstützen wollen.

  3. Neyasha sagt:

    Mich haben „Die Sims“ auch nie gereizt, aber ich finde solche Erzählungen toll, wie du früher darauf hingefiebert hast und dir alle Add-Ons gekauft hast.
    Da ich bisher fast immer alte Computer hatte, auf denen ich nur Spiele spielen konnte, die zu dem Zeitpunkt schon längst aus der Mode waren, würde ich mich persönlich wohl über so etwas freuen, aber trotzdem halte ich das für ziemlich unsinnig. Ich erwarte ja gar nicht, dass ich die neuesten Spiele spielen kann und ich habe kein Problem damit, in die Jahre gekommene Computerspiele zu kaufen (hat den Vorteil, dass sie dann meist auch schon sehr billig sind).

    Wenn man also einen alten Computer hat, kann man ja immer noch die früheren Sims-Versionen spielen. Aber von einer neuen Version erwartet man ja doch, dass sie zumindest die Features der früheren Spiele noch hat und eine Verbesserung (auch grafisch) darstellt. Eine Rückentwicklung bringt doch wirklich nichts – wer will denn ein neues Spiel kaufen, das weniger kann als das alte?

  4. Rissa sagt:

    Mir geht es ähnlich wie dir. Sims 1 habe ich zwar nicht von Beginn an gespielt, sondern etwa von 2003 an, Sims 2 dann von Anfang 2005 an, zuletzt habe ich es 2012 angeworfen, und Sims 3 hatte ich vorbestellt, auch die Reiseabenteuer besitze ich, habe aber kaum gespielt. Dennoch bin ich immer noch mehr oder weniger in Sims Communities aktiv, wobei das auch stark abnimmt…
    Sims 4 sieht wirklich nett aus, ich habe mit dem CAS schon ein wenig herumgespielt und Sims erstellt, aber bei dem Spiel fehlt anscheinend so viel, das im Grundspiel von Sims 2 und 3 enthalten war, dass ich zumindest vorerst kein Geld ausgeben werde. Vielleicht irgendwann, wenn die Kleinkinder per Patch nachgereicht wurden und das Spiel für 10$ in einem Bundle digital rausgehauen wird…

  5. Kiya sagt:

    Ich habe „Die Sims“ auch schon mit dem ersten Teil kennengelernt, allerdings waren zu dieser Zeit schon die ersten Addons erschienen. Sims 2 habe ich am ausgiebigsten gespielt, aber auch von Sims 3 habe ich seit kurzem alle Addons.
    Die Berichterstattung zu Sims 4 konnte mich bisher allerdings auch nicht überzeugen. Die „Neuheiten“ klingen ziemlich schwammig, und die Smartphone-Oberfläche gefällt mir auch nicht. Bis jetzt habe ich es deshalb auch nicht gekauft. Sollten in Zukunft interessante Addons erscheinen, könnte sich das allerdings noch ändern.

  6. Elena sagt:

    Gibt ja doch einige Sims-Spieler unter meinen Lesern :) Es ist natürlich schön, dass man mir zustimmt, aber es freut mich nicht wirklich. Ich hätte lieber ein ordentliches „Die Sims 4“ gehabt. Nun muss ich mir mal überlegen, ob ich demnächst in ein paar „Die Sims 3“-Addons investiere. Vielleicht fallen die ja demnächst mal im Preis. Oder ich gehe gleich ganz zurück zu „Die Sims 2“ …

    @Sabrina Ja, Genetik und Vererbung, da sagst du was. Mit dem Aussehen war ich generell nie glücklich, Sims-2-Sims sind einfach viel hübscher! Kann daher gut verstehen, dass du bei „Die Sims 2“ bleibst, bis auf die fehlende offene Welt ist es bis heute das beste Sims in meinen Augen.

    @Winterkatze
    Ich finde, man muss Sims mal gespielt haben, dann merkt man den Reiz. Es sind all die niedlichen Details, die das Spiel so liebenswert machen. Aber gut, es kann auch nicht jeder ein Sims-Fan sein :o) Ich hoffe nur, dass genug Spieler konsequent sind und das Spiel nicht kaufen, so dass es ein ordentlicher Flop wird. Denn sonst wird EA keine Konsequenzen ziehen.

    @Neyasha
    Eben. Dass die Sims zwar nie auf den allerneusten technischen Stand war, aber doch schon gehobene Anforderungen stellte, empfand ich nie als tragisch. Schließlich will man als Spieler doch den Fortschritt auch selbst, sonst kann man doch gleich bei den alten Spielen bleiben :/

    @Rissa
    Ich habe mich aus den Sims-Communitys auch weitestgehend ausgeklinkt, schaue jetzt nur wegen den Release wieder verstärkt rein. Wenn der Tag kommt, wo es für 10 Dollar in einen Bundle rausgehauen wird, dann ist es ein Eingeständnis der Niederlage von EA. Es dauert ja schon immer ewig, bis die Preise für Add-Ons mal fallen. Aber hoffen kann man natürlich, SimCity kostet ein gutes Jahr nach Release auch schon nur noch 24 Euro.

    @Kiya
    Schauen wir mal. Aber ich frage mich schon, was für interessante Add-Ons das sein sollen, die es nicht so ähnlich für „Die Sims 3“ gibt. Also klar, ich habe mir auch damals für „Die Sims 2“ Neuauflagen gekauft, aber da war ich vom Grundspiel überzeugt und wollte die Sachen in der neuen Grafik haben. Dieses Mal sehe ich in der Hinsicht ziemlich schwarz.

  7. Atani sagt:

    Vielen Dank für die kurze, aber völlig ausreichende, Erklärung, die mir viel Geld sparen wird.
    Mir geht es da ähnlich wie hier vielen. Ich bin damals über eine Freundin auf die Sims aufmerksam geworden. Damals haben wir viel gemeinsam bei ihr gespielt. Als dann die Sims 2 rauskam, habe auch ich mir einen neuen PC zugelegt um endlich in aller Ruhe spielen zu können. (Vorher musste ich auf Papas PC spielen… ^^). Ich liebe die Sims 2 und da die vielen Addons mittlerweile ja wirklich günstig geworden sind, überlege ich sie mir nach und nach doch noch zu holen. Bisher besitze ich nämlich nur die „Haustiere“ :D
    Auf Sims 3 habe ich mich damals riesig gefreut und hatte die Collectors Edition vorbestellt. Und war dann total enttäuscht. Irgendwie war das neue Konzept so gar nichts für mich und so bin ich erstmal zurück zu den Sims 2. Als für 3 das Addon mit den Haustieren kam (ja, dahinter steckt System, hihi) habe ich mir dieses gekauft und es nochmal mit den Sims 3 probiert – ich sage nur: Pferde! Aber irgendwie hat mir die Sims 2 doch immer mehr Spaß gemacht.
    Wenn EA mit der neuen Ausgabe nun wieder einen Rückschritt macht, werde ich mir das Geld (60 €?! Wahnsinn!!) sparen und diese stattdessen für die Addons aus 2 ausgeben. Da ich demnächst ja wieder mehr Zeit haben werde (Studium! ^^) freue ich mich auf eine Rückkehr zu Sims 2 mit -zumindest für mich- vielen Neuerungen durch die Addons.

  8. Anja sagt:

    Mir geht es ähnlich wie dir, ich bin sehr enttäuscht darüber, wie viel zusammengestrichen wurde. Auf die Pools hätte ich noch verzichten können, die habe ich früher zwar gerne (ohne Leiter) benutzt, aber bei Sims 3 eigentlich kaum noch. Der Witz ist ja, dass es Brunnen und Teiche gibt, die exakt wie Schwimmbecken aussehen, nur ohne Leiter halt. Wie bescheuert ist das bitte?

    Ich werde, wenn ich mal wieder Lust drauf habe, weiterhin Sims 3 spielen, da habe ich all die sündhaft teuren Erweiterungen gekauft. Wobei das auch oft frustrierend war, nach der Installation von Inselparadies z. B. ruckelte das Spiel unerträglich, was nicht an der Leistung meines PCs lag. EA hat es leider zur Tagesordnung gemacht, verbuggte, unfertige Spiele auf den Markt zu werfen und kam damit bisher auch noch durch. Ich hoffe, dass sich Die Sims 4 nicht verkauft und EA endlich mal wachrüttelt.

  9. Rissa sagt:

    @Elena: Vor etwa einem Jahr gab es bei humblebundle.com ein EA-Games-Bundle, in dem unter anderem Sims 3, ein Addon und ein Stuffpack dabei waren, das ganze für 15$ oder so. Einige andere Spiele waren auch noch dabei, was genau, kann ich dir gar nicht sagen.

    Auf so ein Bundle werde ich dann wohl warten, und wenn es mir dann zusagt kann ich mich immer noch weiter damit beschäftigen, ansonsten installiere ich mir lieber wieder Sims2 (in der Ultimate Edition, die es neulich gratis gab, um das Jonglieren mit gefühlt 100 CDs und DVDs zu vermeiden…).

  10. Elena sagt:

    @Atani
    Irgendwie waren total viele damals von „Die Sims 3“ schon enttäuscht. Aber es ist nichts im Vergleich zu der jetzigen Enttäuschung … Ich würde jedenfalls jetzt bei „Die Sims 2“ zuschlagen, denn ich denke, ab jetzt wird es eher wieder teuer statt billiger, kann man auch bei „Die Sims 1“ sehen.

    @Anja
    Ja, das nervt schon seit dem ersten Sims, dass das Spiel immer unstabiler wird, je mehr Add-Ons rauskommen. Dabei war ja spätestens bei „Die Sims 2“ klar, dass er Erweiterungen geben wird und die sollten eigentlich sauber programmiert werden, wenn man dies von Anfang an vorsieht. Ich hoffe zwar auch, dass EA nun einen gewaltigen Schuss vors Bug bekommt, aber vermutlich kaufen viel zu viele Fans das Spiel blind …

    @Rissa
    AAARGH. Dieses Ultimate-Edition-Zeug ist leider total an mir vorbei gegangen :/ So etwas hätte ich echt gut brauchen können. Na toll, jetzt werde ich bei einer zukünftigen Installation zusätzlich von den Wissen geplagt werden, dass ich es auch einfacher hätte haben können XD Das wird die Stunden auch so viel erfreulicher machen *g*

  11. Jessie sagt:

    Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass die die fehlenden Features die Lust auf den Kauf von Sims 4 vermiest haben. haben. Auch ich bin eine Fan aller Sims – Teile und spiele es häufig. Trotz der angekündigten fehlenden Features, habe ich mir Sims 4 zugelegt und bin positiv überrascht. Ja, es fehlt einiges – ABER: man kann sehr wohl zu den Nachbarn (man hat begrenzte Bereiche; 2-5 Nachbarhäuser), zudem ist die Umgebung unglaublich liebevoll gestaltet.Die neuen Karrieren sind interessant und erfordern tägliche Aktionen, was dem ganzen Würze verleiht(nicht zu vergessen – Belohnungen für die verschiedensten Karrierestufen :D)und es gibt neue Interaktionen in der umwelt-entdeckung lohnt sich! gib die Hoffnung nicht auf und probier es mal;es könnte dich begeistern. :)

  12. Mia sagt:

    Vorhin beim Arbeiten fielen mir die Sims wieder ein – und dass ich nach fast zehn Jahren gerne einen Tag mal wieder deren Leben managen würde.
    Nun lief es bei mir ähnlich wie bei dir: Die Sims waren das Highlight für mich als junger Teenager und der beginnenden PC-Phase und dann kam Die Sims 2 – ich habe es geliebt! Ich hatte nicht alle Add Ons, aber einige und hatte viel Freude mit dem Spiel. Dann irgendwann wurden andere Dinge wichtiger und ich spielte nicht mehr. Und Sims 3 kam irgendwann auf den Markt. durch den Gedanken an „die guten alten Zeiten“ kaufte ich es mir – nur um es einen Tag später völlig enttäuscht umzutauschen. So hatte ich es mir nicht vorgestellt, die Sims haben mir nicht gefallen und es lief auch nicht gut… es kam mir wie ein Rückschritt vor.
    Und das war es dann mit meiner Sims-Phase.
    Nun hab ich zufällig mal aus Interesse gegoogelt und Simd 4 gesehen und mich gefragt, wie man nur so furchtbar aussehende Sims erstellen kann. Da mich interessiert hat, was andere so zu den Spielen sagen und bei der Suche nach Meinungen, ob mein Eindruck, dass die Sims 2 das beste Spiel der Reihe seien, bestätigt würde, bin ich hier gelandet.
    Und habe sehr gemschmunzelt! Natürlich kenne ich Ehepaar Grusel auch noch, die Kleinkinder fand ich auch immer sehr drollig und die Sache mit dem Pool und der Leiter – das gehört doch einfach dazu :-)
    Enttäuschend, was die Entwickler aus einem so tollen Spiel gemacht haben, was doch zumindest bis Spiel 2 eine so vielversprechende Entwicklung aufwies…
    Ob man noch Sims 2 mit der heutigen Technik spielen kann… ich probiere es vielleicht wenn ich irgendwann mal etwas Zeit habe ;)
    Danke für den netten Text hier, der mich an meine Jugendzeit mit den Sims erinnerte :-)