Here’s the thing about me:
I can see the future in flashes, like memories.
But my past is a blank.
I remember what I’ll wear tomorrow, and an argument that won’t happen until this afternoon. But I don’t know what I ate for dinner last night. I get by with the help of notes, my mom and my best friend Jamie, and the system works …
Until now. Everything’s falling apart. Jamie’s going off the rails. My mom is lying to me. And I can’t see the boy I adore in my future.
But today, I love him. And I never want to forget how much …
Jeden Abend schreibe ich mir auf, was ich für den kommenden Tag wissen muss. Denn nachts um 4:33 wird meine Erinnerung an den vergangenen Tag gelöscht. Meine Vergangenheit ist leer. Doch das heißt nicht, dass ich mich an nichts erinnern kann. Denn ich erinner mich – an meine Zukunft. Meine Erinnerungen sind so lange da, bis sie eintreten. Ich weiß, was ich nächste Woche tragen werde - aber was ich gestern gegessen habe, ist weg. Zum Glück unterstützen mich meine Mom und meine beste Freundin Jamie, zusammen mit den Notizen klappt es. Bis jetzt. Aber meine Mom belügt mich und Jamie ist auf Abwegen. Und warum kann ich mich nicht an den Jungen erinnern, den ich date?
Als die sechszehnjährige London Lane den attraktiven Luke Henry kennenlernt, glaubt sie zunächst nicht, dass dies eine Zukunft hat – schließlich kann sie sich nicht an ihm erinnern. Doch sie begegnen sich regelmäßig wieder und werden ein Paar. Es muss einen anderen Grund haben, warum sie sich nicht an ihm erinnert. Hat es vielleicht mit der grauenhaften Erinnerung zu tun, die sie seit einiger Zeit plagt? London beschließt, ihre Vergangenheit zu erforschen, um Hinweise auf die Zukunft zu finden …
Meinung
Das Buch hat mich aufgrund des spannend klingenden Plots gereizt: Ein Mädchen, dass sich an seine Zukunft erinnert, aber keine Erinnerung an die Vergangenheit hat. Die Umsetzung barg interessante Aspekte, konnte mich aber wegen ein paar Ungereimtheiten bei Londons Erinnerungsvermögen nicht gänzlich überzeugen. Das gleich zu Beginn eingeführte Notizensystem erscheint mir auf Dauer unpraktikabel. Auch wie sie sich an den bereits durchgenommenen Schulstoff erinnern kann, wird nicht hinreichend erklärt. Im späteren Handlungsverlauf tauchen noch weitere Logiklücken auf. Insgesamt sollte hier kein zu ausgeklügeltes System erwartet werden, sondern Londons Gedächtnis und ihre Art damit umzugehen einfach hingenommen werden.
Nicht ganz nachvollziehen konnte ich die Problematik mit Jamie, ihrer besten Freundin. Es ist nachvollziehbar, in was für einen Konflikt London durch Jamies verbotene Beziehung steckt. Dennoch fand ich London zu abwartend und schicksalsergebend, was aber nicht nur an diesem Teil der Handlung verwunderte. Sehr süß fand ich jedoch London und Luke als Paar. Luke ist in seinem Werben um London bezaubernd und in seiner ganzen Art einfach niedlich. Ich fand es interessant, wie Cat Patrick die ganze Beziehung angelegt hat und vor allem, wie sie die Szene schildert, in der Londons mangelnde Erinnerungen an die Vergangenheit zum Thema werden.
Abgesehen von dem Drama um Jamie und der Liebesgeschichte zwischen London und Luke dümpelt die Geschichte aber bis weit über die erste Hälfte weitestgehend vor sich hin. Sie nimmt erst richtig Fahrt auf, als London ihre Erinnerung an die Beerdigung näher zu ergründen beginnt und Nachforschungen anstellt. Kurz vor Schluss wird es dann ziemlich dramatisch und mir schossen in mancher Szene die Tränen in die Augen. Leider wird am Ende nicht alles hinreichend aufgelöst, so dass trotz mutmaßlichen Happy End Fragen offen bleiben.
Fazit
Romantische Geschichte mit interessanter Ausgangssituation, die unterhält, so lange nicht zu intensiv nachgedacht wird.
Rating: 




Cat Patrick, “Forgotten”, 279 Seiten, Egmont UK Limited, 6. Juni 2011.
Das Buch ist am 30. September 2011, ebenfalls unter dem Titel “Forgotten”, in der Übersetzung von Sybille Uplegger bei Marion von Schröder erschienen.
Ich kann dir nur zustimmen, die Idee dahinter fand ich auch sehr interessant, aber bei der Umsetzung gab es einige Probleme. Vielleicht liegt es auch daran, dass das Buch ein Stand Alone ist und sich die Autorin deshalb mit der Basis der Geschichte nicht so auseinander gesetzt hat bzw. diese genauer ausführt. Wie du schon gesagt hast, es bleibt oft oberflächlich und ist nicht immer erklärbar. Trotzdem fand ich das Buch auch schön zu lesen und würde ein weiteres der Autorin sofort lesen.
liebe Grüße