“Eleanor & Park” von Rainbow Rowell
“Revived” von Cat Patrick
“Throne of Glass” von Sarah J. Maas
“The Rithmatist” von Brandon Sanderson
“This Night So Dark” von Amie Kaufman und Meagan Spooner
“The Infinite Sea” von Rick Yancey
“Sturmklänge” von Brandon Sanderson
“The 5th Wave” von Rick Yancey
“The Body Electric” von Beth Revis

Bücher im Internet bestellen #3

Seit einiger Zeit versuche ich beim Buchkauf wieder lokaler zu werden. Jedoch möchte ich deswegen nicht gleich jedes Mal in den Laden vor Ort stiefeln, dort mein Buch bestellen und später dort abholen. Deshalb teste ich mich derzeit durch verschiedene Onlineshops. Hier nun die Vorstellung von Thalia.

Thalia 1Anbieter: Die Thalia-Gruppe mit Sitz in Hamburg umfasst knapp 300 Buchhandlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz und ist damit Marktführer im deutschsprachigen Raum. Sie gehört der Tolino-Allianz an, welche mit den Tolino-eReadern ein Gegengewicht zu den Kindle-Produkten von amazon schaffen will. Insgesamt ist die Kette daher nicht mehr als klein und lokal einzustufen, aber zumindest ein deutsches Unternehmen. Selbstverständlich besitzt Thalia einen eigenen Online-Shop.

Design: Die Startseite ist aus meiner Sicht gut gestaltet, sie ist einladend und logisch aufgebaut. Es wird direkt auf die ganze Produktpalette aufmerksam gemacht und wer etwas scrollt, findest verschiedene Möglichkeiten wie er das Angebot durchstöbern kann. Auf den Unterseiten fehlen ab und zu mal Covers, aber es wirkt seltener als bei der Konkurrenz. Insgesamt gefällt mir die Seite optisch gut, wenn auch nicht ganz so gut wie die Seite der Mayerschen.

Geschwindigkeit & Funktionalität: Im Bereich der Startseite geht es in Sekundenbruchteilen weiter. Der Einsatz von Filtern etc. verlangsamt die Seite dann doch etwas, aber nur ein wenig, so dass es zu minimalen Verzögerungen kommt. Aus meiner Sicht ist die Geschwindigkeit durchgehend angenehm. Außerdem gefällt mir der diskret, aber schnell erreichbare persönliche Bereich, wo ich zügig alles zu meinem Account nachschlagen kann.

Thalia 2Preise: Während meine “Red Rising”-Ausgabe bei der Mayerschen und bei Libri 12,93 Euro kostet, wurden bei Thalia nur 10,90 Euro fällig. Mittlerweile kostet sie dort sogar nur noch 10,70 Euro. Thalia unterbietet damit sogar Amazon, wo das Buch derzeit 11,10 Euro kostet. Auch beim Hörbuch “Der Junge muss an die frische Luft” liegt Thalia preislich weit vorne mit lediglich 15,99 Euro. Damit ist Thalia der bisher günstigste Anbieter in der Testreihe. Zudem gibt es jede Menge Rabattaktionen und Rabattcodes, sowohl von Thalia selbst als auch von Gutscheincode-Anbietern wie deals.de.

Versand: Wenn mindestens ein Buch oder Hörbuch enthalten, sind kostenlos. Ansonsten ist der Versand gratis ab einem Bestellwert von 20 Euro, andernfalls werden 3 Euro fällig. Damit sind die Kosten absolut im Rahmen. Auch der Versand erfolgte in angemessener Zeit: Am Samstag bestellt, am Montag verschickt. Allerdings als Büchersendung, weshalb ich meine Bestellung erst am folgenden Samstag in den Händen hielt. Mit sieben Tagen Abstand zwischen Bestellung und Zustellung kann von schnell nun leider wirklich keine Rede sein. Allerdings waren die Bücher gut verpackt und und dementsprechend auch in einen sehr guten Zustand.

Fazit: Thalia punktet bei Design, Geschwindigkeit und Preis. Nur die Zustelldauer bringt Minuspunkte, für die schnelle Nachschubbeschaffung ist Thalia leider ungeeignet. Insgesamt ein sehr empfehlenswerter Online-Shop!

26. Januar 2015         

Wöchentliche Träumereien #4

Puh, die Woche ist überstanden. Meiner Meinung nach sogar recht erfolgreich, auch wenn sich der Stress an der ein oder anderen Stelle bemerkbar machte. Missgeschicke gab es allerdings nur im Zusammenhang mit Getränken: Am Montag ließ ich meine Wasserflasche im Seminarraum in der Innenstadt stehen, wo sie wohl dann von der Putzkolonne aufgesammelt wurde. Am Dienstag sprudelte es beim Öffnen der Wasserflasche auf dem Tisch im Seminar, was dann zumindest für Erheiterung der Anwesenden sorgte. Am Mittwoch schwappte mir Tee aus der Tasse auf die Hose, doch da ich zum Glück mal nicht Früchtetee sondern Vanille-Rooibos gekocht hatte, blieb dies folgenlos. Am Donnerstagmorgen bekam ich die Milchtüte partout nicht auf, was mir den spöttischen Kommentar einhandelte, dass ich keine Muskeln mehr hätte. Püh!

Leseträume: Aufgrund eines mentalen Overloads habe ich lediglich “The Girl With All The Gifts” von M. R. Carey zu Ende gelesen. Es gibt Phasen, wo ich zur Entspannung lesen kann, aber diese gehörte nicht dazu. Aber heute Abend werde ich dann immerhin schon das zweite Buch in diesem Jahr beginnen *hust*

Spielträume: Statt zu lesen oder irgendwas zu schauen, habe ich das meiste meiner spärlichen Freizeit dazu genutzt um Spiele zu spielen. Im Restaurant-Simulator “Cook, Serve, Delicious!” habe ich mich immerhin in nur einer Woche auf 2 Sterne hochgekocht.

Außerdem habe ich das kostenlose Spiel “Serena” durchgespielt, ein Horror-Point-and-Click-Adventure. Es spielt in einer heruntergekommen Hütte und geht der Frage nach, wieso sich der Protagonist sich nicht richtig an seine Frau erinnern kann. Mir hat das Spiel wirklich super gefallen, es gibt einige schöne Wendungen und ein tolles Ende. Da es kostenlos ist und eigentlich nur der Demonstration einer Engine dient, ist es auch zu verschmerzen, dass es mit etwa einer Stunde Spieldauer relativ kurz ist. Ganz klare Download-Empfehlung!

Zurückgeträumt: Da ich einfach sehr geschafft war und zudem wenig Lust auf Rezensionen habe, gab es diese Woche nicht viel an Blogpostings. Ich habe Euch meine Lesepläne für die kommenden Wochen in meiner Quartalsliste verraten und mit “Eleanor & Park” von Rainbow Rowell immerhin eine Rezension fertig gestellt.

Zukunftsträume: Diese und nächste Woche erwartet mich ein wahrer Sprechstunden-Marathon. Außerdem gilt es das letzte Referat nicht nur für dieses Semester, sondern überhaupt für das Bachelor-Studium vorzubereiten. Für die kommende Woche habe ich schon einen Neuzugänge-Post vorbereitet. Für weitere Postings habe ich auch schon Ideen. Ansonsten hoffe ich darauf, dass ich bei den zwei noch ausstehenden Rezensionen weiterkomme und dann ist der Januar auch schon vorbei. Wahnsinn, wie der bisher an mir vorbei gerauscht ist ….

25. Januar 2015         

“Eleanor & Park” von Rainbow Rowell

Two misfits.
One extraordinary love.

Eleanor… Red hair, wrong clothes. Standing behind him until he turns his head. Lying beside him until he wakes up. Making everyone else seem drabber and flatter and never good enough…Eleanor.

Park… He knows she’ll love a song before he plays it for her. He laughs at her jokes before she ever gets to the punch line. There’s a place on his chest, just below his throat, that makes her want to keep promises…Park.

Set over the course of one school year, this is the story of two star-crossed sixteen-year-olds—smart enough to know that first love almost never lasts, but brave and desperate enough to try.

Eleanor fällt auf mit ihren roten Haaren und ihren falschen Klamotten. Der attraktive Park hingegen ist zurückhaltend, wird aber trotz seines asiatischen Aussehens von den anderen in Ruhe gelassen. Als Park widerwillig Eleanor an ihrem ersten Tag an der neuen Schule im Schulbus Platz macht, ahnen die beiden Außenseiter nicht, dass dies der Beginn ihrer außergewöhnlichen Liebe sein wird. Allmählich nähern sich die beiden auf den Fahrten zur Schule und zurück über gemeinsames Comic lesen und Musik hören aneinander an …

Nach und nach wird mehr über das Leben der Beiden enthüllt. So ist Eleanor erst unlängst zu ihrer Familie zurückgekehrt und versucht sich vor dem tyrannischen Stiefvater unsichtbar zu machen, der ihre Mutter schlägt. Ihre Beziehung zu Park zu verheimlichen ist nicht so einfach, da in den winzigen Haus auch noch ihre vier jüngeren Geschwister leben. Währenddessen kämpft Park Zuhause mit den Erwartungen seiner Eltern und mit seinen Gefühlen für Eleanor. Doch obwohl es für ihre Beziehung keine Zukunft zu geben scheint, lässt er sich nicht beirren …

Meinung 

Dieses Buch erzeugte in den letzten beiden Jahren große Aufmerksamkeit, gewann es doch 2013 die Wahl zum Best Young Adult Fiction bei GoodReads und wurde 2014 für den Michael L. Printz Award nominiert. Auch viele von mir geschätzte Blogger sind von Rainbow Rowell ganz begeistert, so dass ich trotz der Außenseiter-Thematik mir das Buch bestellt habe.

“Eleanor & Park” reminded me not just what it’s like to be young and in love with a girl, but also what it’s like to be young and in love with a book. – John Green

Die Geschichte von Eleanor und Park wird mit schmerzlichen Realismus erzählt, hier ist nichts rosa oder romantisch. Die Gedanken von Eleanor und Park sind so ehrlich und zeigen die Widersprüchlichkeit von Gefühlen. Die im Buch behandelten Themen sind alles andere als leicht, es geht unter anderem um häusliche Gewalt, Mobbing, Geschlechterrollen und Vorurteile. Eleanors Familienleben eine Katastrophe, während es in Parks Familie es trotz einiger Schwierigkeiten sehr viel Liebe gibt. Dementsprechend ist die Geschichte voller Widrigkeiten. Das Ende fiel für meinen Geschmack irgendwie seltsam aus, erst scheint es klar und dann der plötzliche Umschwung?

Ich möchte gar nicht mehr allzu viel zu diesem Buch schreiben, da es sich nur schwer beschreiben lässt. Zudem tue ich mich schwer damit, dieses Buch zu bewerten. Es ist Kunst. Aber gefiel mir diese? Wobei Kunst auch nicht gefallen muss, sie kann stattdessen auch das Ziel zu provozieren und zum Nachdenken anzuregen haben. Und ein solcher Fall scheint mir auch hier vorzuliegen. Es ist kein Buch, dass ich jemanden für gemütliche Lesestunden empfehlen würde. Aber wenn jemand etwas anderes lesen möchte, dann ist er hier wohl richtig.

Fazit

In einem einmaligen Erzählstil werden viele wichtige gesellschaftliche Themen eingebettet in einer außergewöhnliche Liebesgeschichte mit einzigartigen Protagonisten behandelt.

Rating: ★★★★☆

Rainbow Rowell, Originaltitel “Elenaor & Park”, 325 Seiten, St. Martin’s Griffin, 12. April 2012. 

Am 2. Februar 2015 erscheint hierzulande die Übersetzung im Carl Hanser Verlag. Bei meinen Recherchen ist mir allerdings aufgefallen, dass die Übersetzungen von Rainbow Rowells Bücher jeweils bei einem anderen Verlag erschienen sind und dementsprechend auch immer andere Übersetzer zum Zuge kamen. Falls jemand die Bücher also sammeln möchte, sollte er hier besser zu den englischen Ausgaben greifen.

24. Januar 2015         

Quartalsleseliste: Q1 2015

Zur letzten Quartalsleseliste ist nur noch so viel zu sagen: Es bringt mir nichts, mir Bücher vorzunehmen, auf die ich keine Lust verspüre. In diesem Jahr werde  nur noch Bücher in die Liste aufnehmen, von denen ich wirklich glaube, dass ich sie in diesem Quartal lesen werde. Die Quartalsleseliste wird somit mehr zu einer Art Wunschliste. Mal schauen, wie das funktioniert.

Nachdem alle so viel davon schwärmen, muss ich “Red Rising” von Pierce von Pierce Brown auch unbedingt lesen. Mittlerweile liegt das Taschenbuch schon bei mir daheim und wartet nur darauf gelesen zu werden. Der einzige Grund, warum ich noch nicht angefangen habe, ist meine derartige mentale Erschöpfung, die mir nicht das Buch verderben soll.

Gleiches gilt auch für Kristin Cashores “Graceling“, was mir ebenfalls nun vorliegt. Ich bin sehr gespannt, wie mir die Geschichte gefällt, die bei vielen über die Jahre sehr gut ankam. Ich hoffe auf eine starke Heldin.

Ich glaube, fast jeder Blogger wartet mehr oder weniger sehnsüchtig auf “Fairest” von Marissa Meyer, dass nun statt “Winter” im Januar erscheint. Ich hätte immer noch viel lieber “Winter”, aber schmollen nützt ja nichts. Ich denke, ich werde es mir in den nächsten Wochen kaufen.

The Secrets of Sir Richard Kenworthy” ist das erste Julia-Quinn-Buch seit langen, was mich wirklich richtig neugierig macht. Vorher sollte ich wohl allerdings “The Sum of All Kisses” lesen, damit ich mich nicht irgendwie selbst spoilere beim Smythe-Smith-Quartet. Mal sehen, ich bin sehr geneigt, mir die Bücher einfach mal zu bestellen.

Written in the Stars” von Aisha Saeed überzeugt mich mit dieser Beschreibung: “This heart-wrenching novel explores what it is like to be thrust into an unwanted marriage. Has Naila’s fate been written in the stars? Or can she still make her own destiny?” Die Story könnte aus meiner Sicht richtig, richtig gut werden. Ich hoffe zumindest sehr darauf.

Mehr Bücher nehme ich mir gar nicht vor. Zum einen werde ich vermutlich spontan bei Skoobe Bücher zum Lesen rauspicken. Zum anderen erscheint ja im Februar der New 3DS und dann beginnt da auch noch mein Praktikum. Kann sein, dass ich viel Zeit zum Lesen finde. Kann sein, dass ich überhaupt keine Lust auf Lesen haben werde. Ich lasse das entspannt auf mich zu kommen.

23. Januar 2015         

Wöchentliche Träumereien #3

Eine anstrengende Woche ist geschafft, in der ich jede Menge für die kommende Woche vorbereitet und eine Menge Termine wahrgenommen habe. Ich finde alles etwas viel grad, aber zum Glück entspannt sich die Situation ab Ende Januar.

Leseträume:  Irgendwie habe ich zurzeit kaum Lust zu Lesen. Deshalb habe ich auch nur paar Seiten von “The Girl With All The Gifts” von M. R. Carey geschafft. Ich vermute, was mich neben den ganzen Stress hemmt ist auch die Zahl der ausstehenden Rezensionen: Im Dashboard warten immer noch zwei Stück auf ihre Vollendung. Ich hoffe, dass ich die irgendwie diese Woche fertig gestellt bekomme, aber optimistisch bin ich da leider nicht.

Film- und Serienträume: Derzeit gucke ich wirklich viele Filme. Zu Wochenbeginn war es “In den Schuhen meiner Schwester“, was mir wesentlich besser als die Filme davor gefallen hat, auch wenn Maggie grad zu Beginn schwer erträglich war. Daher vier Sterne. Am Wochenende habe ich je einen Abend mit “Der Pate” und “Der Pate II” verbracht, wobei mir der erste Teil noch etwas besser gefiel. Auf jedem Fall epische Filmwerke, deren Länge von drei Stunden sich kaum bemerkbar macht. Nur schade, dass das alles so düster endet. Außerdem habe ich zwei Folgen von “Lie to Me” geschaut. Leider musste ich dabei feststellen, dass die Serie immer abgedrehter wird. Klar, sehr realistisch war das sowieso nie, aber die Sache mit dem Serienkiller fand ich gänzlich unglaubhaft.

Spielträume: Bei Steam bin ich über ein schönes Simulationsspiel names “Games Dev Tycoon” gestolpert. Das Spiel beginnt in einer Garage und mit der Zeit vergrößert man sich immer mehr, außerdem erscheinen im Laufe der Jahre die verschiedensten Konsolen – es verschwinden aber ebenso auch wieder welche von Markt. Die Entwickler wollten sich nicht die Markenrechte leisten und haben die Namen daher leicht verfremdet, aber man weiß dennoch immer, auf welche Konsolen oder Spiele angespielt wird. Lustig sind auch die kleinen Geschichten, die dazu mitgeliefert werden. Insgesamt werden 35 Jahre Spielgeschichte simuliert, bevor der Endstand ausgerechnet wird – das entspricht etwa sieben Stunden Spieldauer. Es ist zwar eher schlicht gehalten, was die Grafik angeht, aber das ist ja für so ein Spiel nicht wichtig. Es ist auf jedem Fall sehr lustig und gar nicht mal so einfach aufgrund zahlreicher Variablen den nächsten Spielehit zu entwickeln.

Zurückgeträumt: Ich habe drei Boxen, von denen ich mir wünschen würde, dass sie besser erhältlich sind, in “Get it boxed – Wishlist #1” vorgestellt. Es gab eine neue Folge von “Bücher im Internet bestellen“, dieses Mal mit der Mayerschen. Außerdem ist eine Rezension zu “Revived” von Cat Patrick erschienen.

Zukunftsträume: Leider geht der Stress jetzt erst richtig los, in den nächsten Tagen jagt ein Termin den nächsten. Dass es jetzt so Schlag auf Schlag geht, ist nur sehr bedingt meine Schuld, da ich die Termine nicht so gelegt habe, ändert aber nichts an der Hektik. Ich mache jedenfalls drei Kreuze, wenn Freitagabend ist und alles ohne (größere) Pannen gelaufen ist. Vielleicht schreibe ich einige Blogpostings fertig, vielleicht auch nicht. Jetzt muss ich mich aber erst einmal ganz dringend fertig mache, damit ich nicht zu spät zur Podiumsdiskussion auf der Messe komme …

18. Januar 2015         
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