“Sturmklänge” von Brandon Sanderson
“The 5th Wave” von Rick Yancey
“The Body Electric” von Beth Revis
“The Little Android” von Marissa Meyer
“Herzklopfen auf Französisch” von Stephanie Perkins
“Essen ohne Sinn und Verstand” von Brian Wansink
“His Dark Materials: Der goldene Kompass” von Philipp Pullmann
“Reckoners: Mitosis” von Brandon Sanderson
“Reckoners: Steelheart” von Brandon Sanderson

Infografik: Der kleine Unterschied beim Lesen

Heute zeige ich Euch eine Infografik von goodreads, in der es um Unterschiede zwischen den Geschlechtern beim Lesen geht. Diese sind teilweise kleiner als ich dachte, aber es gibt doch ein paar interessante. Zum Beispiel lesen Männer fast ausschließlich Bücher von Männern, während Frauen sich beinah komplett an Frauen halten. Viel Spaß!

Der kleine Unterschied

24. November 2014         

Wöchentliche Träumereien #47

Ich schreibe und schreibe. Der erforderliche Umfang der Hausarbeit ist in Schlagweite, allerdings muss ich inhaltlich noch einiges leisten, damit ich meine Hypothesen beantworten kann. Es bleibt daher noch einiges zu tun. Und am Ende kürze ich wahrscheinlich einige Kapitel wieder radikal zusammen.

Leseträume: Ich habe “The Infinite Sea” ausgelesen, leider hat mich Rick Yancey damit ziemlich enttäuscht. Aus meiner Sicht war es ein recht klassischer Mittelband: Paar neue Charaktere, paar neue Entwicklungen, am Ende paar Informationen über The Others. Ich freue mich trotzdem noch total auf Band 3, weil da immer noch jede Menge Potenzial in der Geschichte drin steckt. Aber dennoch fand ich diesem zweiten Band nicht wirklich überzeugend, so solide er auch geschrieben war.

Serienträume: Die dritte Staffel von “Person of Interest” muss ich definitiv als deprimierend einstufen. Diese ganze HR-Sache und die damit verbundenen Todesfälle. Und dann Samaritan … Positiv fand ich nur, dass Root jetzt praktisch zur Mannschaft gehört.

Linkträume: Plauderbeiträge sind definitiv in Mode. Bei Tina von reading tidbits geht es darum, wie oft man verpflichtet ist zu posten. Meiner Meinung nach ist man sich selbst da oft der schärfte Kritiker und sollte sich nicht unnötig stressen. Auch wenn ich nach wie vor die Linie vertrete, dass es schön ist, sich bei längerer Abwesenheit kurz abzumelden.

Bei Melanie von Books for all Eternity wird darüber diskutiert, wie schwierig oder einfach es ist Fortsetzungen zu rezensieren. Ich habe ja dort einen Kommentar hinterlassen, deshalb nur noch kurz: Ich finde Rezensionen zu einzelnen Teilen gut und finde, dass man ruhig voraussetzen darf, dass der Leser die vorherigen Teile kennt. Wenn er nicht zu Vorgängern gespoilert werden will, sollte er nur das Fazit lesen.

Zurückgeträumt: Ich habe eine neue Ausgabe des Interviews veröffentlicht, dieses Mal mit Ninespo (Teil 1|Teil 2). Zum Vorlesetag gingen bei mir zwei Buchtipps online, die eignen sich aber auch gut für die Vorweihnachtszeit.

Zukunftsträume: Zum Monatsende ist High Noon angesagt, da mich jede Menge Überstunden in Rahmen von Veranstaltungen erwarten und ich die Hausarbeit diese Woche fertig stellen muss. Danach die Woche ist auch noch einmal vollgepackt, aber dann wird es endlich entspannter. Was freue ich mich darauf!

23. November 2014         

Nachgefragt bei … Ninespo (Teil 2)

Im zweiten Teil des Interviews mit ninespo outet sie sich als klassisches Blog-SuB-Opfer: Mit dem Bloggen kam der SuB … Ihre Abneigung gegenüber der High Fantasy aufgrund von “Herr der Ringe” finde ich ziemlich schade, denn moderne High-Fantasy-Bücher sind längst nicht so dröge wie Tolkien. Und jetzt gehe ich besser in Deckung, bevor mich die Mittelerde-Fans steinigen. Auf jedem Fall viel Spaß mit dem zweiten Teil!

Was hat deine Leseleidenschaft geweckt?
Die wurde bereits in jungen Jahren von meiner Mutter geweckt. Sie hat mir vorgelesen und irgendwann habe ich mitgelesen. Es war auch förderlich, dass meine Mutter meine Lesewut mit neuen Büchern unterstützte.

Dein absolutes Lieblingsgenre ist Young Adult – gab es da ein Schlüsselerlebnis oder „warst“ du schon immer so?
Das stimmt. Ich lese gerne Jugendbücher. Ich bin mit Anfang 20 durchaus noch im Lesealter *hust* und finde die behandelten Thematiken in Jugendbüchern spannend. Neben den Jugendbüchern, die ich für das Studium lesen durfte, finden sich viele Aussagen und Werte, die auch Erwachsenen ganz gut tun. Natürlich sind Jugendbücher auch ein toller Ausgleich zur doch älteren und klassischen Studienlektüre.

Was macht ein gutes Young-Adult-Buch aus?
Ich kann das so gar nicht sagen. Es sollte spannend sein, tolle Figuren haben und mich einfach verzaubern können. Sei es durch die Welt, den Schreibstil oder die Figuren. Ich bin da einfach zufrieden zu stellen.

In welches Buch würdest du gern einmal hineinklettern, wenn du könntest – außer Harry Potter?
Ich würde gerne die Tintenwelt sehen, mit den Brüdern Reckless in die Spiegelwelt eintreten, Narnia sehen und den Planeten des kleinen Prinzen besuchen.

Gibt es ein Genre, welches dir absolut nicht zusagt?
High Fantasy und ich werden nie Freunde werden. Das war schon in der Schule so, als wir den Herrn der Ringe lasen und wird sich vermutlich nie ändern. Wobei mir Eragon wirklich gut gefällt.

Wonach wählst du deine Bücher aus?
Sie müssen mir gefallen. Dabei kann es lockere Chicklit oder ein spannender Krimi sein. Ob ich ein Buch kaufe ist abhängig davon, wie gut mir die erste Seite gefällt. Ich lese immer in ein Buch rein. Ich achte nicht auf Genre oder Inhaltsangaben. Natürlich gibt es auch Bücher, die ich aufgrund von begeisterten Rezensionen kaufe. Der ein oder andere Coverkauf existiert natürlich auch bei mir :)

Wie würdest du deinem SuB charakterisieren? War er schon immer so groß? Gibt es ein Prinzip dahinter?
Mein SuB existiert eigentlich erst seit 2012. Also, seit ich so richtig über Bücher blogge. Häufig wandern Bücher auf den SuB, die ich mir neukaufe in dem Versuch, erst die älteren zu lesen. Doch dann sind die neueren doch interessanter oder dringende Unibücher kommen dazwischen, so dass der Stapel immer größer wird und alte Bücher immer länger herumliegen. Momentan bin ich dabei, meinen SuB auszulesen.

Wie groß ist deine Wunschliste?
Meine Wunschliste umfasst, so zumindest ein Internetportal, um die 250 Titel. Meist Reihenfortsetzungen oder gar ganze Reihen. Ein wenig beängstigend :D

Gibt es Autoren, die du nie wieder freiwillig lesen würdest – und warum?
Ich denke, da gibt es bei mir keinen. Bisher habe ich weder “Fifty Shades of Grey” noch “Feuchtgebiete” gelesen und denke, dass es auch nie lesen würde. Nicht mal um den Hype nachvollziehen zu können.

Magst du Buchverfilmungen? Wenn ja, welches Buch sollte unbedingt verfilmt werden? Oder eben grade nicht?
Buchverfilmungen sehe ich kritisch. Es gibt gute, wie Harry Potter und Panem, aber auch viele, die leider nicht so gut waren. Für mich müssen Filme nicht zwangsläufig verfilmt werden. Die Fantasie ist immer noch am besten wenn es darum geht, sich heißgeliebte Figuren vorzustellen und unbekannte Orte auszumalen.

Wie stehst du zu E-Books?
Für die Uni finde ich sie ungemein praktisch. Privater Natur lese ich sie auch, auch wenn mir das Rascheln der Seiten und der Geruch der Bücher fehlen. Dennoch lese ich auch E-Books sehr gerne, da sie vor allem für junge Autoren eine Chance auf Veröffentlichung und für mich eine Neuentdeckung bedeuten.

Wie viele Stunden liest du die Woche?
Das unterscheidet sich je nach Befinden und Jahreszeit. Im Winter lese ich mehr, weil es früher dunkel wird, kalt und verregnet ist. Es dürften allerdings im Schnitt so um die 14 Stunden sein. In Unizeiten steigt die Zahl stark an, da ich dann neben meiner privaten Leseliste noch die für die Uni lesen darf.

Vielen Dank für das Interview!

21. November 2014         

Vorlesetag 2014 – mein Buchtipp dazu

Heute ist der Vorlesetag, an dem bundesweit vorgelesen wird – mehr Informationen findet Ihr auf der offiziellen Seite zum Vorlesetag. Anlässlich diesem möchte ich Euch ein Vorlesebuch vorstellen, das passt ja auch prima zu meiner Challenge “Zurück in die Vergangenheit”. Wenn Euch die Idee gefällt, könnt Ihr natürlich gern auch auf Eurem Blog ein passendes Buch vorstellen.

Passend zur Vorweihnachtszeit, immerhin ist nächste Woche schon der erste Advent, habe ich mich für “Wie gut, dass es Weihnachtsferien gibt, sagte Madita” entschieden. Astrid Lindgren ist generell immer eine gute Adresse für Vorlesebücher und dieses Buch ist aufgrund seiner vielen farbigen Illustrationen besonders geeignet.

So schön ist es in der Weihnachtszeit! Ganz Birkenlund duftet nach Pfefferkuchen und Schmalzgebackenem. Madita und Lisabet schreiben lange Wunschzettel und backen kleine Schweinchen aus Marzipan. Eines Morgens ist der Fluss hinterm Haus zugefroren. Da hält es die beiden nicht mehr drinnen!

Die beiden Schwestern erleben eine Menge Abenteuer, es zeigt sich auch mal wieder Maditas Unüberlegtheit, aber am Ende geht natürlich alles gut aus. Altersmäßig richtet sich das Buch meiner Meinung nach an Kinder im Vorschulalter.

Für die ganz Kleinen empfehle ich hingegen “Lotta kann fast alles“, da die Heldin dort noch etwas jünger ist, die Geschichte kürzer und das Buch ein richtiges Bilderbuch.

Lotta aus der Krachmacherstraße kann Ski laufen, pfeifen, Blumen gießen, Geschirr spülen und kranken Leuten helfen. Sie kann wirklich schon fast alles, findet sie! Und deshalb ist es für Lotta doch sicher auch ganz einfach, einen Weihnachtsbaum zu beschaffen – obwohl alle Bäume in der Stadt schon ausverkauft sind und ihre Familie sich darauf einstellt, diesmal ohne Tannenbaum zu feiern …

Es ist einfach schön zu sehen, wie es die starrköpfige Lotta trotz widriger Umstände es am Ende schafft, einen Weihnachtsbaum zu bekommen und damit Weihnachten für Ihre Familie zu retten.

Jetzt habe ich doch zwei Bücher vorgestellt, aber ich wollte Euch keins vorenthalten :o)

21. November 2014         

Nachgefragt bei … Ninespo (Teil 1)

Im letzten Interview des Jahres gibt sich eine Hamsterliebhaberin die Ehre. Beim Besuch von ninespo fällt der Blick sofort auf das virtuelle Haustier. Im Interview geht es aber wie gewohnt vor allem um das Bloggen und Lesen. Wobei mir da wieder aufgefallen ist, wie unterschiedlich die Leute auf die Frage nach der Bloggerwelt reagieren. Meiner Meinung nach ist jeder nach zwei Jahren bloggen vollauf qualifiziert, sich zur Bloggerszene zu äußern. Auf jedem Fall viel Spaß und morgen folgt der zweite Teil!

Wie würdest du dich selbst in drei Sätzen beschreiben?
Ich würde sagen, dass ich eine aufgeschlossene Person bin, die gerne neue Menschen und Dinge kennenlernt. Außerdem lese ich unheimlich gerne und viel, egal in welchem Format. Zudem tanze ich gerne und arbeite im Ehrenamt, weil beides einfach Spaß macht.

Wie kamst du auf die Idee, über Bücher zu bloggen?
Mein Freund hat mich auf die Idee gebracht mit dem Bloggen anzufangen. Er meinte, dass ich mir ein Hobby suchen sollte, in dem ich voll aufgehen kann. Zu der Zeit war ich gerade mit dem schriftlichen Abitur fertig und suchte eine Beschäftigung, die ich in meiner Freizeit betreiben konnte. So kam ich zum Bloggen. Über Bücher, das hat sich dann von selbst ergeben. Ich lese gerne, habe ein paar Bücher rezensiert, nach Rezensionen gesucht, darüber Buchblogger gefunden und wurde dann selbst zur Buch-Bloggerin :)

Wie viel Zeit wendest du ungefähr die Woche zum Bloggen auf?
Das ist immer ganz unterschiedlich. Mal, wenn ich keine Uni habe, blogge ich sehr viel. Es kommt aber auch vor, dass ich kaum Zeit zum Bloggen habe. Dann produziere ich meist vor. Meine Rezensionen schreibe ich, wenn sich mal wieder viel angesammelt hat, am Stück. Dann nutze ich die Muse, die mich packt, einfach aus und schreibe sie alle. Aber ansonsten blogge ich immer wieder mal ein bisschen, immer wieder wenn ich Lust habe. Lediglich meine Leseliste und Challenges pflege ich sobald ich ein neues Buch beendet habe.

Hast du das schöne Design deines Blogs komplett selbst erstellt?
Das Design verdanke ich meinem Freund. Momentan arbeitet er an einem neuen Design. Ihr dürft gespannt sein, denn es wird richtig gut.

Was war dein schönstes Erlebnis mit deinem Blog?
Dass ich so viele tolle Leute kennengelernt habe. Eine Bloggerin habe ich sogar schon persönlich gesehen und das war was ganz Besonderes. Ich hoffe auf weitere persönliche Kennenlernen von Bloggerkollegen/kolleginnen.

Wie hat sich die Buchbloggerwelt im Laufe der Jahre verändert?
Ich bin weder lange genug dabei, noch groß genug, um dazu viel sagen zu können. Die Blogs, die ich lese, sind kaum von Veränderungen betroffen. Natürlich wechseln die Designs und auch die Rezensionen verändern sich, aber drastische Veränderungen gab es nicht. Leider musste ich feststellen, dass zwei Blogs gelöscht wurden. Das fand ich enorm traurig.

Hast du eine Lieblingsbücherseite (Buchhomepage, Büchermagazin, etc.) im Netz?
Ich bin momentan sehr viel auf Lovelybooks, Goodreads und den von mir abonnierten Blogs unterwegs. Ich versuche dabei alle Beiträge meiner abonnierten Blogs zu lesen, was ganz schön viel Arbeit sein kann.

Was macht für dich eine gute Rezension aus?
Mir ist es wichtig, dass ich den Interessierten nicht zu viel vom Inhalt verrate. Ich will niemanden spoilern und damit die Lust am Buch ruinieren. Das ist mehr als schade. Ansonsten versuche ich meine Meinung widerzugeben. Besonders wichtig ist mir dabei, klarzustellen, dass wenn ein Buch mir nicht gefallen hat, das Buch dennoch lesenswert ist. Nur weil es nicht mein Geschmack ist, ist das Buch nicht gleichbedeutend schlecht.

Wie hältst du es mit Rezensionsexemplaren in deinem Blog?
Ich bekomme keine Rezensionsexemplare per se. Alle Bücher, die mir zur Verfügung gestellt wurden, stammen von Leserunden auf Lovelybooks, für die ich mich bewusst bewerbe. Somit lese ich nur Bücher, die mich ehrlich interessieren und rezensiere sie auch gerne. Dabei schreibe ich nieder was mir zu dem betreffenden Buch durch den Kopf geht und bin ehrlich.

Wenn dich ein Litblogneuling nach einem Tipp fragen würde, welchen würdest du ihm geben?
Dass er oder sie einfach über Bücher schreiben soll, die ihm/ihr gut gefallen. Man sollte keine Bücher lesen, weil sie einem aufgezwungen werden, was bedeutet, dass man nicht jeden Bestseller gelesen haben muss. Man sollte seine Meinung ehrlich aber freundlich vertreten. Beleidigungen helfen wirklich niemandem. Außerdem sollte man, auch wenn einem das Buch nicht zusagt, das Werk eines Autors respektieren und nicht beleidigend werden.

Fortsetzung folgt!

20. November 2014         
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