“Phantasmen” von Kai Meyer
“With All My Soul” von Rachel Vincent
“One Perfect Christmas” von Paige Toon
“One Perfect Summer” von Paige Toon
“Der König der purpurnen Stadt” von Rebecca Gablé
“Mistborn: Kinder des Nebels” von Brandon Sanderson
“The Bridgertons: Happily Ever After” von Julia Quinn
“Im Pyjama um halb 4″ von Gabriella Engelmann und Jakob M. Leonhardt
“Die Ankunft” von Ally Condie

Summer Reading List

Zwölf Wochen lang dauert die vorlesungsfreie Zeit – jede Menge Zeit zum Bücher lesen! Normalerweise bin ich nicht so ein Fan von Leselisten für die freie Zeit, da es bei nur wenigen Tagen Urlaub bei mir dann Druck erzeugt.  Aber dieses Mal möchte ich dann doch eine Ausnahme machen, da die kommenden Wochen bisher ziemlich unverplant sind (auch wenn sich das schnell wieder ändern kann).

Damit die Angelegenheit kostengünstig und ohne gigantischen SuB-Anstieg vonstatten geht, habe ich für meine Auswahl ausgiebig in der Skoobe-App gestöbert. Und bin dabei auf jede Menge Bücher gestoßen, die ich aufgrund begeisterter Blogger unbedingt mal lesen wollte. Hier nun meine Summer Reading List, inklusive Links zu den Blogpost, der mich ursprünglich auf das Buch aufmerksam machten. Wobei mich ja etwas geschockt hat, dass ich zwar nicht weiß, was ich vorgestern gegessen habe, aber mich an drei Jahre alte Rezensionen erinnere!

Seit dem Tod ihres Vaters hat sich Amy völlig zurückgezogen. Als ob nicht alles schlimm genug wäre, beschließt ihre Mutter von Kalifornien an die Ostküste zu ziehen, und Amy soll nachkommen … im Auto mit einem wildfremden Jungen! Amy ist verzweifelt. Doch dann steht Roger vor ihr – total süß und irgendwie sympathisch. Die beiden verstehen sich auf Anhieb und sind sich einig: Amys Mom hat sich für den Trip die langweiligste aller Strecken ausgesucht! Und so begeben sie sich kurzerhand auf eine eigene, wilde Reise kreuz und quer durch die Staaten. Und während Amy noch mit ihrer Vergangenheit kämpft, merkt sie, wie sehr sie diesen Jungen mag …

Zuerst bei einer begeisterten Steflite entdeckt, machte “Amy on the Summer Road” von Morgan Matson in der Folgezeit zahlreiche Blogs unsicher und wurde als toller Sommerlesestoff eingestuft. Drei Jahre später ist es daher höchste Eisenbahn für mich, dass ich Bekanntschaft mit Amy und Roger schließe!

Innerlich aufgelöst kommt die junge amerikanische Schauspielerin Rebecca Bradley im englischen Dartmoor an, wo ein altes Herrenhaus als Kulisse für einen Film dient, der in den 1920er Jahren spielt. Vor ihrer Abreise hat die Nachricht von Rebeccas angeblicher Verlobung eine Hetzjagd der Medien auf die junge Frau ausgelöst, doch in der Abgeschiedenheit von Astbury Hall kommt Rebecca allmählich zur Ruhe. Als sie jedoch erkennt, dass sie Lady Violet, der Großmutter des Hausherrn Lord Astbury, frappierend ähnlich sieht, ist ihre Neugier geweckt.  [...]

Nachdem Nef von den Buchjunkies schon zwei Bücher von Lucinda Riley sehr positiv rezensiert hat, möchte ich dieser Autorin mit “Die Mitternachtsrose” auch einmal ausprobieren. Ich erhoffe mir viele dunkle Familiengeheimnisse und bittersüßen Herzschmerz im Stil von Kate Morton.

Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt. Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird. Eine Frau und ein Mann. Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen. Die Liebesgeschichte von Lou und Will.

Es gibt wahrscheinlich mehr als einen begeisterten Leser von “Ein ganzes halbes Jahr” von Jojo Moyes unter den Buchbloggern, aber mir kam direkt ThatYvo in dem Sinn. Wenn ich die Beschreibungen von Moyes Büchern lese, muss ich ja oft an Cecilia Ahern denken. Es wird Zeit für mich herauszufinden, wie weit das stimmt.


Ein Jahr in Paris? Anna könnte sich Besseres vorstellen, als in einem Land zur Schule zu gehen, dessen Sprache sie nicht spricht. Und dafür muss sie auch noch ihren Schwarm in Atlanta zurücklassen … Doch schon bald lernt die angehende Filmkritikerin das französische Leben zu schätzen: echter Kaffee, wunderschöne Gebäude und Kinos wohin man schaut! Vor allem der attraktive, und bereits vergebene, Étienne führt Anna durch das schöne Paris – und wird zu ihrem besten Freund. Doch als ihre Freundschaft immer enger wird, sind beide verunsichert – und das nicht nur, weil Étienne eine Freundin hat …

Ebenfalls schon viel zu lange auf meiner “Sollte-ich-unbedingt-mal-lesen”-Liste steht “Herzklopfen auf Französisch” von Stephanie Perkins. So richtig aufmerksam auf das Buch wurde ich dadurch, dass Sabrina auf “Bücher Lost in translation” das wirklich unglaublich hässliche Cover mit dem Croissants anprangerte. Anscheinend teilt man diese Meinung mittlerweile bei cbt, so dass diese unsagbare Version weitestgehend aus dem Netz verschwunden ist und die Reihe neue einheitliche Cover bekommen hat, die aber keineswegs mit der englischen Version mithalten können. Bei Skoobe ist das Buch aber noch mit dem alten Cover verzeichnet.

Wenn ein Mensch stirbt, wird seine Lebensgeschichte in einer Art Bibliothek abgelegt. Manchmal jedoch erwachen die Geschichten und versuchen in die Welt der Lebenden zurückzukehren. Dann kommt Mac ins Spiel, denn sie ist eine Hüterin und ihre Aufgabe ist es, die entlaufenen Geschichten zurückzubringen. Doch plötzlich häufen sich diese Vorfälle, und die Grenzen zwischen Leben und Tod drohen zu verschwimmen. Mac beschleicht der schreckliche Verdacht, dass jemand die Lebensgeschichten manipuliert. Gemeinsam mit dem Hüter Wes versucht Mac, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.

Last but not least sei auch hier noch einmal auf “Das Mädchen, das Geschichten fängt” von Victoria Schwab verwiesen. Hier weiß ich leider nicht mehr aus dem Stegreif, welcher Blog “Schuld hat”. Vielleicht war das so eine Twittersache? Stellvertretend verweise ich auf Tina von Reading Tidbits. Auf jedem Fall verspricht die Geschichte düstere Geheimnisse!

22. Juli 2014         

Mission RUHR.TOPCARD #10: Grugapark

Besser spät als nie: Im Frühjahr haben wir einen wunderschönen Spaziergang durch den Grugapark Essen unternommen. Es war mein erster Besuch seit langer Zeit. Aber bestimmt nicht mein letzter, denn es gibt wirklich eine Menge zu sehen. Dank RUHR.TOPCARD war der Eintritt kostenlos. Was diese Card eigentlich ist? Sie gewährt einen eine Vielzahl an Vergünstigungen im Raum des Ruhrgebiets. In dieser Rubrik stelle ich Euch subjektiv einzelne Angebote vor, die ich genutzt habe. Den ganzen Artikel lesen »

21. Juli 2014         

Wöchentliche Träumereien #29

Die letzte Woche der Vorlesungszeit ist vorbei, somit die letzten Seminarsitzungen überstanden und auch schon die ersten Teilnahmescheine ins System eingetragen. Wenn Montag die Klausur geschrieben ist, habe ich bis auf ein paar einzelne Termine frei!

Leseträume: Da ich dazu neige, mich bei spannenden Büchern mich bis tief in die Nacht festzulesen und mein Kopf ohnehin derzeit wegen der anstehenden Klausur so voll ist, habe ich eine Lesepause gemacht. Ab Montag wird aber ungehemmt losgelesen!

Serienträume: Ich habe einen Rewatch von “Being Erica” gestartet. Ich mag die unterliegenden Botschaften der Serie und finde sie meistens sehr lustig und entspannend, auch wenn Erica so manches gar nicht komisch findet. Die erste Staffel holperte grad zu Beginn noch etwas an der einen oder anderen Stelle, aber ich weiß ja, dass diese Startschwierigkeiten sich spätestens in der zweiten Staffel erledigt hatten.

Linkträume: Amazon startet in den USA “Kindle Unlimited“, eine Flatrate für eBook-Nutzer. Für 9,99 Dollar gibt es Zugang zu etwa 600.000 eBooks und  zahlreichen Hörbüchern. Lesen kann man diese auf Kindle-Geräten sowie mit der Kindle-App auf Smartphones und Tablets. Nach der eher enttäuschenden Kindle-Leihbücherei könnte dies ein Erfolg werden, lohnt sich doch das Kaufen von eBooks in den wenigsten Fällen.

Auch wenn die Methodik etwas fragwürdig ist, fand ich die Auswertung mittels Highlighting wie viele Kindle-Nutzer das jeweilige Buch zu Ende lesen, sehr spannend. So schaffen es beispielsweise 98% aller Leser von “Der Distelfink” von Donna Tartts bis zur letzten Seite. Wobei sich natürlich die Frage stellt, ob mancher nicht einfach vorgeblättert hat?

Gebloggt habe ich in der letzten Woche wieder eine Menge: Einen Bericht über “Tabaluga und die Zeichen der Zeit” (bestimmt auch bald in einem Planetarium in Eurer Nähe!); ausführliche Spekulationen darüber, wie es wohl nach der vierten Staffel “Downton Abbey” weitergehen könnte; ein Interview mit Kermit (Teil 1|Teil 2) und über den Relaunch von Skoobe.

Spielträume: Die letzten Tage hatte ich Lust einige neue Computerspiele auszuprobieren, wobei neu relativ ist und sich auf mich bezieht. Das eine Spiel ist “Bioshock“, was mein allererster Ego-Shooter ist und bei mir den Puls in die Höhe treibt, da das Setting doch manchmal ganz schön gruselig ist. Ich glaube, auf Dauer ist das Genre nichts für mich.

Das andere Spiel ist “Valiant Hearts“, welches sich mit der Geschichte des ersten Weltkrieges auseinandersetzt. Primäre Botschaft ist die Sinnlosigkeit dieses Krieges. Vom spielerischen Anspruch ist es sehr einfach gehalten, auch wenn ich bei manchen Rätseln trotzdem ein Weilchen gebraucht habe. Nach sieben Stunden war ich am Ende der Geschichte angekommen, welches mich sehr traurig stimmte. Insgesamt ein geschichtlich lehrreiches Spiel, wobei ich ein wenig die Vorgeschichte vermisst habe. Sonst könnte man es auch gut im Geschichtsunterricht einsetzen. Mit 14,99 Euro war es dann doch etwas teuer angesichts der doch recht kurzen Spielzeit, auch wenn ich noch nicht alle Gegenstände gefunden habe.

Zukunftsträume: Mir heute noch einmal zahlreiche Aufzählungen und Typologien einbimsen, damit die Klausur morgen gut läuft. Und dann ab morgen Mittag die Freizeit genießen.

Übrigens an dieser Stelle ein unverbindlicher Tipp: Wer schon länger hier stumm mitliest, aber noch nie einen Kommentar hinterlassen hat, sollte dies möglichst bald nachholen.

20. Juli 2014         

Relaunch von Skoobe

IconWer Skoobe in den sozialen Medien folgt, hat es wahrscheinlich schon gemerkt: Skoobe hat einen Relaunch vorgenommen. Am Auffälligsten daran ist fraglos das neue Logo. Statt des treuherzig dreinblickenden Monsterchen vor dem Buchrücken (oder ist es eine Bücherfliege?) ist es es jetzt eine Bücherblume, die einzelnen Blätter symbolisieren aufgeschlagene Buchseiten. Ich muss gestehen, dass ich das neue Logo eher mit einem Fernsehsender assoziiere, namentlich die NBC. Ich werde das alte Logo auf meinem Tablet vermissen.

Neutral stehe ich den responsiven Design der Homepage gegenüber. Responsiv heißt, dass sich die Darstellung an den vorhandenen Platz anpasst, sie aber bei jeder Auflösung ähnlich aussieht. Das ist ja jetzt generell Trend und angesichts von Tablets, Smartphones und anderen mobilen Geräten sicherlich eine zukunftsweisende Weichenstellung. Wenn man aber wie ich immer mit maximierten Fenstern arbeitet, wirkt es leicht etwas riesig.

Was mir aber definitiv super gefällt, ist die Tatsache, dass nun bequem in Internet durch die Bücher geblättert werden kann! Unter Books finden sich nun Neuzugänge und diverse Empfehlungen. Ich bin immer ein Fan von Katalogen zum Stöbern und da eignet sich meiner Meinung nach ein breiter Monitor besser als der doch beschränkte Platz auf den mobilen Geräten.

Ebenfalls erwähnenswert ist, dass Skoobe seit Anfang Juli mit dem australischen Verlag Allen & Unwin zusammenarbeitet und deshalb nun zahlreiche englischsprachige Romane und Thriller anbieten kann. Dabei sind Bücher wie “Der verborgene Garten” von Kate Morton, welche ich ganz wunderbar finde.

Aber natürlich besteht der größte Teil des Angebots weiter aus deutschen Büchern. Ganz aktuell und leider zuerst bei den Neuheiten diese Woche unter den Tisch gefallen: “Das Mädchen, das Geschichten fängt” von Victoria Schwab, in vielen Blogs besprochen unter dem englischen Titel “The Archived”.

18. Juli 2014         

Nachgefragt bei … Kermit (Teil 2)

Im zweiten Teil des Interviews mit Kermit von Seitenteich werden Erinnerungen wach: “Die fließende Königin” von Kai Meyer muss ich unbedingt mal wieder lesen. Oder “Die Nebel von Avalon” von Marion Bradley. Ansonsten bleibt für Kermit nur zu hoffen, dass sie sich von Flohmärkten demnächst besser fernhalten kann. Damit nicht eines Tages nur noch Bücher im Kleiderschrank sind! Viel Spaß auch mit diesem Teil.

Was hat deine Leseleidenschaft geweckt?
Papi sei Dank liegt mir das Lesen wortwörtlich im Blut und ich habe schon als Kind alles verschlungen, was mir die Altersbeschränkung unserer Dorfbibliothek erlaubt hat. Während der Grundschule wurde es dann etwas weniger (ich hatte die örtliche Bücherei durch und weder Einkommen noch Busfahrkarte), tja, und von dann kamen „die“ Sommerferien meines Bücherlebens: meine Eltern, die Nordsee und ich bei extrem schlechtem Wetter. Sehr zur Freude ihrer Nerven hatte ich mir von einer Freundin „Harry Potter“ 1&2 ausgeliehen und wie soll ich es sagen? Wer diese Bücher einmal zwei Wochen lang in Dauerschleife gelesen hat (ich tippe auf 15-20x), der fasst entweder niemals wieder ein Buch an – oder tut den Rest seines Lebens nichts anderes mehr und bei mir war letzteres der Fall. Mein nächstes Geburtstagsgeschenk war „Die fließende Königin“ von Kai Meyer und damit war es um mich geschehen.

Dein absolutes Lieblingsgenre ist Fantasy– gab es da ein Schlüsselerlebnis oder „warst“ du schon immer so?
Viele kennen es: Das „eine Buch“, das einen zum Lesen bringt. Wenn ich TKKG & Co. außen vor lasse, dann war das bei mir Marion Zimmer Bradley‘s „Die Nebel von Avalon“. Ich habe es  (wieder und wieder und wieder) verschlungen und dabei wohl eine großzügig bemessene Dosis Fantasy-Ambrosia inhaliert. Denn von historischen Romanen abgesehen ist zwar kein Genre vor mir sicher, aber auch heute noch geht mir nichts über eine fantastische Welt, in der ich mich verlieren kann! Ich finde es einfach unglaublich, was manche Autoren erschaffen und für mich gibt es nichts Schöneres, als mich so komplett aus dem Alltag zu verabschieden zu können. Am liebsten ist mir High Fantasy, aber ich lese auch sehr gerne Urban Fantasy oder Romantasy. Hauptsache gut durchdacht, gut geschrieben und zauberhaft außergewöhnlich :)

In welches Buch würdest du gern einmal hineinklettern, wenn du könntest – außer Harry Potter?
Am aller liebsten würde ich in „Chocolat“ von Joanne Harris eintauchen, um nur ein einziges Mal von Viviennes Pralinen naschen zu dürfen <3 Es ist Jahre her, dass ich das Buch gelesen habe und heute noch träume ich gelegentlich von ihrer Chocolaterie und den kleinen Köstlichkeiten und der heißen Schokolade und hach! Wobei es meinen Froschschenkeln vermutlich besser tun würde, wenn ich mit Renée aus „Die Eleganz des Igels“ von Muriel Barbery ein Tässchen Tee trinken und über Gott und die Welt plaudern würde. Ja, die Atmosphäre in Büchern von französischen Autorinnen hat eine ganz eigene Wirkung auf mich ^^

Wie würdest du deinen SuB charakterisieren? War er schon immer so groß? Gibt es ein Prinzip dahinter?
Eine herrliche Frage :D Ich glaube nach dem Prinzip hinter meinem SuB hat mich niemand mehr gefragt, seit ich die 100er-Marke geknackt habe. Also nein, er war nicht immer so groß. Ich erinnere mich sogar noch an Zeiten, in denen ich ihn wirklich stapeln konnte! Nur kam dann der erste Flohmarkt, es folgten zweiter und dritter und vierter (…) und heute habe ich sogar Mühe, den SuB  in meinen ganzen Regalen unterzubekommen. Wer braucht schon Kleiderschränke, die sich öffnen lassen, wenn auch noch ein SuB-Regal Platz hat? Das Prinzip hinter meinem SuB ist also eigentlich recht simpel: Ich kann Schnäppchen aus meinem Wunschbrunnen nicht widerstehen und kaufe schneller, als ich lesen kann. Aber auch wenn ich gerne große Abbau-Reden schwinge, für eine ehrliche Charakterisierung meines SuB-Sumpfes reicht mir ein Wort: ausbaufähig ;-)

Wie stehst du zu E-Readern & E-Books?
Es ist ungefähr ein Jahr her, da konnte ich diese Frage schnell, einfach und überzeugt mit einem „Danke, für mich nicht“ beantworten. Ich wollte meine Bücher am liebsten anfassen, beschnuppern und streicheln können und daran hat sich auch bis heute nichts geändert. Außerdem: Gibt es etwas Schöneres als bunt gefüllte Bücherregale? Aber inzwischen bin ich auch stolze Besitzerin von Kobo Konrad und überglücklich mit dem kleinen, handlichen Schatz! Ich bin also tatsächlich zum Fan von E-Readern geworden, habe aber witzigerweise noch kein einziges E-Book gekauft. Ich lese mit dem Reader in erster Linie Fanfictions im Epub-Format, habe meine Japanisch-Vokabeln immer dabei und mein nicht vorhandener Orientierungssinn freut sich, wenn er von PDF-Karten unterstützt wird. Lange Rede, kurzer Sinn: Bücher lese ich nach wie vor am liebsten offline, aber E-Reader sind einfach ungemein praktisch und ich möchte meinen nicht mehr missen.

Wie viele Stunden liest du die Woche?
In meiner privaten Wunschtraum-Seifenblase lese ich den lieben langen Tag! In der nicht ganz so rosaroten Realität sieht es leider so aus, dass ich kaum Zeit für mein liebstes Hobby habe. Deshalb verlasse ich das Haus grundsätzlich nicht ohne gefülltes Buchfilz und lese an den (un-)möglichsten Orten: in der Bahn, der Mensawarteschlange oder auf dem Heimweg- auch Mülltonnen und Laternenmasten können mich nur selten aufhalten! Zusammen mit dem obligatorischen Kapitel vor dem Einschlafen komme ich damit schätzungsweise auf ca. zehn Stunden in der Woche.

Vielen Dank für das Interview!

17. Juli 2014         
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