„The Stars Never Rise“ von Rachel Vincent
„The Life List“ von Lori Nelson Spielman
„Bitterblue“ von Kristin Cashore
„Die Sturmlicht-Chroniken: Die Worte des Lichts“ von Brandon Sanderson
„Tante Poldi und die sizilianischen Löwen“ von Mario Giordano
„Golden Son“ von Pierce Brown
„Fire“ von Kristin Cashore
„Fairest: Levana’s Story“ von Marissa Meyer
„The Sun in Her Eyes“ von Paige Toon

Küchenträumerei #2: Classic Cream Scones

In vielen Unternehmen ist es Tradition, dass das Geburtstagskind etwas spendieren muss. Der Klassiker ist Kuchen. Da wir in unserer Abteilung viele Sommer-Geburtstagskinder haben, bin ich etwas kreativer geworden und habe dieses Mal Scones gebacken. Diese sind nicht ganz so süß wie Kekse oder Muffins, dafür aber verhältnismäßig mächtig. Traditionell wird das britische Teegebäck mit Butter, Konfitüre oder Honig gereicht. Ein Klassiker ist Clotted Cream dazu. In den USA sind die Rezepte oft herzhafter, in den Teig kommen dann beispielsweise Backplaumen und Mandeln. Je nach Vorliebe werden die Scones vor dem Backen noch bestrichen. Auch die Form ist flexibel, am gängigsten ist jedoch rund. Scones gibt es jedenfalls in endlos vielen Varianten.

Ich habe mich für Classic Cream Scones entschieden. Eigentlich stehen im Rezept Korinthen, aber ich habe Sultanien verwendet, da diese Zuhause vorrätig waren. Das Hacken der Schokolade habe ich umgangen, indem ich auf die Tafel Schokolade mit einem Nudelholz eingedroschen habe. Am besten kurz in die Tiefkühltruhe, damit die Schokolade besonders hart ist und nicht schmilzt. Dann in einem Gefrierbeutel oder ähnliches packen, damit keine Splitter durch die Gegend fliegen. Das macht Spaß, es kann kein Motorschaden bei Küchengeräten entstehen und geht zudem sehr schnell. Einzelne Stücke habe ich nachher noch verkleinert, aber das war längst nicht so mühselig wie damals, als ich wirklich versucht habe, Schokolade zu hacken. Scones schmecken wirklich himmlisch, wenn sie noch warm vom Backen gegessen werden. Aber auch später sind sie noch ein Genuss. Ich empfehle Milch oder Tee dazu.

Classic Cream SconesClassic Cream Scones

 
Benötigte Zutaten für 8 große Scones:
350­g Mehl
70g Zucker
2 1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
90g kalte Butter
160ml Sahne
1 Ei
100g grob gehackte Zartbitterschokolade
75g Korinthen

1. Den Ofen auf 190 Grad in der Einstellung Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

2. Die 350 Gramm Mehl, die 70 Gramm Zucker, die 2 1/2 Löffel Backpulver und die Prise Salz in eine große Schüssel geben und mischen.

3. Die 90 Gramm eiskalte Butter mit den Fingerspitzen in die Mischung reiben, bis sie annähernd krümelig ist.

4. Mit dem Küchengerät der Wahl die 160 Milliliter Sahne mit dem Ei in einer separaten Schüssel verschlagen.

5. Die Sahne-Ei-Mischung in die andere Schüssel geben und nur so lange mischen, bis sich die Zutaten so eben verbinden.

6. Die 100 Gramm gehackte Zartbitterschokolade und die 75 Gramm Korinthen hinzufügen. Auf eine gleichmäßige Verteilung im Teig achten.

Scones auf dem Blech7. Teig auf eine – gegebenenfalls bemehlte – Arbeitsfläche kippen. Falls nötig zusammenkneten, dann einen Kreis mit etwa 20 Zentimeter Durchmesser und 2 Zentimeter Dicke formen. Wenn es gleichmäßig sein soll, ein Nudelholz zur Hilfe nehmen. Je nach Wunsch den Teig entweder wie einen Kuchen in acht Stücke teilen oder mit einem Hilfsmittel (wie beispielsweise ein Glas) acht Stücke ausstechen.

8. Bei 190 Grad dann etwa 18-22 Minuten backen bis sie Farbe annehmen. Dabei beachten, dass Scones nicht dunkel werden dürfen, sie sind tendenziell sowieso schon eher trocken. Danach paar Minuten auf einem Gitter abkühlen lassen, bevor sie verzehrt werden.

3. September 2015         

Träumerei in Serie #54

Vor längerer Zeit angekündigt, kommt hier meine Review zu „Nashville„. Obwohl ich kein Fan von Country Musik bin, hat es mir die Musical-Drama-Serie sehr angetan und ich könnte mir vorstellen, dass sie auch den ein oder anderen von Euch gefallen könnte. Deshalb ist der folgende Text auch weitestgehend spoilerfrei gehalten, ich greife nur einige allgemeine Entwicklungen auf.

Nashville_TV_SeriesDie folgende Zusammenfassung der Pilotfolge klingt vielleicht furchtbar kompliziert, wer sich jedoch die erste Folge anschaut, wird gut eingeführt und bekommt schnell einen Überblick.

Die junge Juliette Barnes, ein ehemaliger Teenagerstar, will der alternden Country-Queen Rayna James den Rang abzulaufen. Da Raynas Tour sich nicht gut verkauft, stellt das das Management der Plattenfirma ein Ultimatum: Entweder tritt Rayna als Opener für Juliette auf deren Tour auf oder sie bekommt keine Unterstützung mehr vom Label. Unterdessen entschließt sich ihr Ehemann Teddy Conrad, der nach einer geplatzten Selbstständigkeit frustriert von Raynas Einkommen lebt, als Bürgermeisterkandidat anzutreten – ausgerechnet mit der Unterstützung von Raynas Vater Lamar Wyatt, einen geschäftstüchtigen Politiker. Juliette hingegen kämpft mit ihrer Vergangenheit in Form ihrer süchtigen Mutter, welche sie um Geld für Drogen anbettelt. Um Rayna vom Thron zu stoßen, versucht Juliette Raynas Bandleader und Songwriter Deacon Claybourne abzuwerben, welcher überdies Raynas Exfreund ist. Dann ist da noch Deacons Nichte Scarlett O’Connor, welche ihren Freund Avery Barkley nach Nashville begleitet hat, damit er seinen Traum von einer Schlagerkarriere wahrmachen kann und der nicht merkt, wie begabt Scarlett selbst als Sängerin und Songwriterin ist.

Das ist die Ausgangsbasis, doch grad im Musikbusiness kann es schnell aufwärts gehen – oder abwärts. „Nashville“ ist recht flott erzählt, was auch daran liegt, dass die Handlung gerafft wird, wo es sinnvoll ist und so zwischen einzelnen Folgen auch mal Wochen ins Land gehen. Zudem sind die Figuren durchaus kreativ, was zu rasanten Änderungen ihrer Situation führen kann, und dann sind da ja auch noch die ungeplanten Skandale …

Was mir so gut an der Serie gefällt, ist, dass die vielen Charaktere recht gleich berechtigt sind. Natürlich stehen Juliette und Rayna im Mittelpunkt, aber die anderen Darsteller haben ihre eigenen Szenen und Beziehungen untereinander. Ich finde es immer toll, wenn die Figuren passend zu den Ereignissen in der Serie einen Songtext schreiben und singen. Denn die Darsteller aller musikalischen Figuren in der Serie können tatsächlich singen und covern nicht nur Songs, sondern schreiben selber welche bzw. lassen welche von anderen Figuren in der Serie schreiben.

Außerdem lassen sich gut die verschiedenen Phasen des Star-Lebenszyklus beobachten: Leute, die auf ihre Entdeckung warten und sich mit Kellnerjobs durchschlagen. Die Entscheidung für einen bestimmten Vertrag verbunden mit der Frage: Was bist du bereit aufzugeben? Die erste Tour, eine riesige Chance, aber auch sehr stressig. Der Kampf um den ersten Chartplatz, wenn ein neues Album erscheint. Aber auch die Folgen von Skandalen von einbrechenden Verkaufszahlen, einhergehend mit Druck vom Management. Später kommt dann das Managen eines eigenen Plattenlabels dazu. Allgegenwärtig das Problem, dass Privates im Leben eines Stars nur selten privat bleibt.

Vor allem das Private spielt natürlich in „Nashville“ neben den Musikalischen eine große Rolle und das ist dann doch ziemlich kompliziert, da im Laufe der Serie viele Konstellationen bei den Hauptcharakteren untereinander und mit den Nebencharakteren zu sehen sind. Aufgrund der gerafften Erzählweise sind die Veränderungen in Beziehungsgefüge dennoch durchaus plausibel. Ich mag zudem die familiären Verknüpfungen und das einige Charaktere eine gemeinsame Vergangenheit haben. Das wirkt meiner Meinung nach wesentlich echter, als wenn nur gelegentlich mal ein Familienmitglied oder Freund zu Besuch kommt.

Es ist für mich wirklich schwierig einen Lieblingscharakter in der Serie auszumachen, da keiner frei von Fehler ist, aber sie dennoch liebenswürdig sind. Selbst Avery, den ich in der ersten Staffel ziemlich doof fand, ist mir in der zweiten Staffel ans Herz gewachsen. Einzig Teddy mag ich von den Hauptcharakteren nicht. Allerdings stört mich, dass Juliette einfach nicht klüger zu werden scheint. Da hoffe ich dann sehr intensiv auf eine charakterliche Weiterentwicklung in der dritten Staffel.

1. September 2015         

Wöchentliche Träumereien #35

Der August ist wie im Fluge vergangen, der metrologische Herbst beginnt am Dienstag. Wogegen ich überhaupt nichts habe, da ich von beinahe tropischen Nächte mehr als genug habe. In der letzten Woche habe ich mich dann auch endlich ein wenig mit der Uni auseinander gesetzt. Unter anderem habe ich eine Bescheinigung unterschrieben, dass ich im Laufe des nächsten Semesters meinen Bachelorabschluss mache, ich deshalb schon Masterveranstaltungen besuchen darf und mir bekannt ist, dass ich andernfalls nicht die Leistungen aus diesem Semester in den Master mitnehmen kann. Wenn das mal kein gutes Druckmittel ist, endlich auf Trab zu kommen *g*

Leseträume: Die Müdigkeit klebt weiterhin an mir, außerdem habe ich nicht die rechte Lust, mich auf eine Geschichte einzulassen. Ich habe aber beschlossen, nächste Woche auf jedem Fall irgendein Buch in die Hand zu nehmen. Denn ich möchte dieses Jahr dann doch zumindest so viele Bücher wie in meinem bisher schlechtesten Lesejahr 2013 schaffen.

Serienträume: Ich habe die zweite Staffel von „Suits“ beendet und direkt mit der dritten Staffel weitergemacht. Nachdem die erste Staffel sich vor allem mit Harvey und Mike beschäftigte, in der zweiten Staffel noch Jessica und Daniel dazukamen, ist es dieses Mal irgendwie anders. Schon alleine dadurch, dass es einen wohl die ganze Staffel durchziehenden Fall mit Ava Hessington gibt. Ich würde sagen, die Serie geht nun tiefer. Gefällt mir gut.

Spielträume: Beim Summersale von Humble Bundle habe ich mir  „Gone Home“ für 4,49 Euro geholt. Ich wollte es schon ewig haben, aber zum Vollpreis war es mir einfach zu teuer. Das Spiel ist ein Point-and-Click-Adventure aus Sicht der ersten Person, indem die Protagonistin 1995 von einem langen Auslandsaufenthalt zurückkommt und niemanden im neuen Zuhause der Familie vorfindet. Nach und nach wird das Anwesen erforscht und rekonstruiert, was in der Abwesenheit passiert ist. Mir hat es gut gefallen, da es atmosphärisch dicht ist, nicht auf schnelle Aktion setzt und zwei interessante Geschichten erzählt. Allerdings ist das Spiel bequem in drei Stunden durchzuspielen. Länger benötigt man nur, wenn man wirklich auch den kleinsten Details auf dem Grund geht. Insofern bin ich froh, dass ich nur 4,49 Euro ausgegeben habe.

Ansonsten war ich diese Woche wieder sehr viel in Skyrim unterwegs, habe zum Beispiel drei Drachenpriestermasken eingesammelt. Besonders gut gefiel mir dabei „Das Böse lauert“. Auch bei den Daedra-Artefakten habe ich Fortschritte gemacht. Nun muss ich aber langsam wirklich das Hauptquest voran treiben und zudem eine Magier-Laufbahn einschlagen, da ich andernfalls nicht an die letzten Masken und Artefakte herankomme.

Linkträume: Aus gegebenem Anlass habe ich neulich bei Twitter geschrieben: „Ich habe ja mittlerweile das Gefühl, jeder zweite Buchblogger ist ein verkappter Autor.“ Passend dazu hat Brandon Sanderson auf Schreibtipps für Anfänger verlinkt – Achtung, derbe Sprache!

An all die begeisterten Bäcker unter den Bloggern musste ich denken, als ich bei SPON den Artikel über „The Great British Bake Off“ las, treffend beschrieben als Teigporno. Bei meinen Recherechen fand ich heraus, dass die Show auch schon zwei Staffeln in Deutschland hatte und aktuell Kandidaten für die dritte Staffel von „Das große Baken“ gesucht werden.

Zurückgeträumt: In der vergangenen Woche gab es einen der immer sehr beliebten Neuzugänge-Postings, eine Liste meiner 20 Lieblingsbücher und einen Flashback Friday mit Lola Jaye.

Zukunftsträume: Ab September habe ich vorgenommen, meine Zeit „besser“ einzuteilen. Nicht, dass ich nicht jede Menge Spaß macht jeden Tag mehrere Stunden zu bloggen, Serien zu schauen und zu spielen. Nur komme ich dann zu kaum was anderen mehr, vor allem, wenn ich damit den Tag starte. Aber keine Angst, im Blog bleibt Bewegung drin, ich habe vier lange Postings auf Lager und ein bisschen am Blog arbeiten werde ich weiterhin. Aber es muss weniger werden, der Blog bringt weder Geld noch Wissen XD

 

30. August 2015         

Flashback Friday #5: Lola Jaye

Sofern es meine Zeit und Muße erlaubt, reise ich freitags fünf Jahre in die Vergangenheit, um einen oder mehrere Postings im Licht von heute zu betrachten: Um welchen Geheimtipp hat sich ein echter Hype entwickelt? Welches Buch würde ich mit dem Wissen von heute anders bewerten? Welcher Autor ist mittlerweile in der Versenkung verschwunden? Dabei gehe ich in etwa chronologisch vorgehen, fasse jedoch bei der Betrachtung von Autoren auch mal mehrere Rezensionen zusammen und springe dafür etwas nach vorne. Nebenbei nutze ich die Gelegenheit, die entsprechenden Rezensionen an mein jetziges Design anzupassen und Infos zu ergänzen.

Flashback Friday Wir sind zwar schon bei der fünften Rezension, aber erst vier Tage weiter zum 29.07.2010 gekommen. Beim Start dieses Blogs war ich eben noch hochmotiviert, was Rezensionen angeht. Und konnte zudem auch auf Bücher zurückgreifen, welche ich in den Wochen davor gelesen hatte. Wie zum Beispiel „Für immer, Dein Dad“ von Lola Jaye.

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28. August 2015         

Meine Lieblingsbücher

Grete hat auf ihrem Blog darum gebeten, ihr die liebsten 20 bis 50 Bücher zu nennen. Für diese Liste habe ich tief in mich hineingehorcht, alle paar Tage wieder. Ich bin in Gedanken die Bücherregale Zuhause und in Büchereien im Laufe der Jahrzehnte abgeschritten, habe im Kopf Bücher herausgegriffen und mich an die Cover erinnert. Manche Geschichten schwingen zwar immer noch in mir nach, aber ich habe es leider nicht geschafft, Autor oder Titel aus den Untiefen meines Gedächtnisses herauszufischen. Ich bin aber sicher, würde mir jemand das jeweilige Buch vorlegen, fiele mir alles wieder ein. Insofern sind Datenbanken wie Goodreads ein echter Segen, da kann ich auch noch in zwanzig oder mehr Jahren – sofern sie dann noch existieren – zuverlässig nachschlagen, was ich gelesen habe. So wate ich durch Gefühle und einzelne Bilder, komme aber leider beim Erinnern oftmals nicht voran.

Die unten stehenden Bücher haben es schließlich in meine private „Hall of Fame“ für die Ewigkeit geschafft. Die Reihenfolge sagt dabei nur etwas darüber aus, wie schnell mir die Bücher in den Sinn kamen. Die meisten Bücher sind Kinderbücher, aber einige auch nicht. Damit bestimmte Autoren die Liste nicht „verstopfen“, habe ich mich auf ein Werk pro Autor beschränkt. Auch sind fast nur Bücher auf der Liste, die ich mehrmals gelesen habe. Wer den Blog schon länger folgt, weiß, wie selten das vorkommt. Ich habe noch ein paar mehr Lieblingsbücher, aber diese zwanzig Stück sind besonders sorgfältig ausgewählt, größtenteils keine (derzeitigen) Bestseller und vereinen fast alle die Eigenschaft, dass das erste Lesen lange vor Beginn des Blogs lag.

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27. August 2015         
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