“The Infinite Sea” von Rick Yancey
“Sturmklänge” von Brandon Sanderson
“The 5th Wave” von Rick Yancey
“The Body Electric” von Beth Revis
“The Little Android” von Marissa Meyer
“Herzklopfen auf Französisch” von Stephanie Perkins
“Essen ohne Sinn und Verstand” von Brian Wansink
“His Dark Materials: Der goldene Kompass” von Philipp Pullmann
“Reckoners: Mitosis” von Brandon Sanderson

Zehn Vorsätze rund ums Bloggen, Lesen und Serien gucken – was ist daraus geworden?

Ich weiß nicht, ob ich diesen Rückblick wirklich machen will, schwant mir beim Überfliegen doch nichts Gutes … Aber da ich in gut einer Woche schon wieder neue Vorsätze haben werde, sollte ich mich vielleicht doch denen von diesem Jahr stellen. Wer alle Vorsätze von 2014 ausführlich im Original lesen will, der klicke hier.

1. Pflege des Blogs: Das war wohl nichts. Erst fehlte die Zeit, dann das Geld und überhaupt waren viele Dinge viel interessanter … Immerhin habe ich den Blogroll überarbeitet und in der neuen Funktionalität ans Laufen gebracht, so dass Ihr nun nicht mehr eine bloße Linkliste vor Euch habt, sondern der Blogroll Euch die Blogs mitsamt der letzten Postings umgekehrt chronologisch anzeigt. Eine der wenigen Funktionen, um die ich Blogger-Nutzer wirklich beneide, weil es die da ohne Rumgefummel gibt.

2. “Zurück in die Vergangenheit” neustarten: Habe ich getan, der Anfang war vielversprechend, allerdings lahmt es zur Zeit etwas. Das hängt allerdings auch mit der Tatsache zusammen, dass ich derzeit viel zu wenig lese. Hier heißt es also dran bleiben!

3. Notizen beim Lesen machen: Läuft insofern, als das ich nun GoodReads regelmäßig mit Status-Updates füttere, auf die ich dann für meine Rezensionen zurückgreifen kann. Könnten natürlich noch ausführlicher sein, aber ist ein Anfang.

4. Regelmäßig am Blog arbeiten: Hängt vom Stresspegel ab, aber grundsätzlich bin ich derzeit kontinuierlich am Ball. Was sich auch am relativ großen Output bemerkbar macht: An die 200 Postings gab es dieses Jahr! Ich wollte allerdings auch an Punkt 1 in der Zeit arbeiten, was ich weniger getan habe. So gibt es zumindest eine Auflistung aller Interviews, aber die Verlinkungen lassen immer noch auf sich warten *hust*

5. Jeden Tag ein Kommentar: Hat überhaupt nicht geklappt. Zu Jahresbeginn bin ich hochmotiviert gestartet, aber im Februar ließ es schon nach. Im April habe ich dann einmal richtig gepowert, aber dann war der Ofen außer im August ziemlich aus. Kein Wunder daher, dass ich bei der Kommentar-Challenge meilenweit zurückliege. Zumindest dürften viele von mir gelesene Blogger, wenn auch nicht alle, wenigstens einen Kommentar von mir bekommen haben.

6. SuB-Abbau: Der SuB ist weiter geschrumpft. Allerdings nicht so weit, wie ich es gerne hätte. Ungefähr ein Dutzend Bücher können derzeit noch zum SuB gezählt werden. Ich werde diese Kategorie aber vermutlich dennoch demnächst abschaffe, da ich keine Lust habe, mir darüber Gedanken zu machen. Keinen SuB aufbauen ist sowieso das allerbeste Mittel.

7. Weniger Bücher kaufen: Hat im Großen und Ganzen sehr gut geklappt. Zu Weihnachten bin ich allerdings meinen Vorsatz, mir keine mehr schenken zu lassen, untreu geworden. Mir fiel leider fast nichts anderes ein, was man mir gut schenken kann. Aber 4-5 neue Bücher werden hoffentlich nicht gleich den SuB explodieren lassen. Ansonsten möchte ich an dieser Stelle auch die Skoobe-Flatrate empfehlen: Neue Bücher jederzeit griffbereit!

8. Eher ins Bett: Mein ewiger Vorsatz. Aber ich mache Fortschritte! An manchen Abenden habe ich tatsächlich auch mal wieder etwas abends im Bett gelesen. Und ansonsten war ich zumindest ausgeschlafener.

9. Bücher dabei haben: Auto fahren beißt sich damit ziemlich, es ergeben sich einfach zu wenig Wartezeiten. Und da ich nun an der Uni nicht nur studiere, sondern auch arbeite, gibt es kaum noch Reibungsverluste.

10. LOVEFILM kündigen oder mehr nutzen: Da es sich ja jetzt ausgeLOVEFILMt hat, ist die Entscheidung bezüglich der Ausleihe von DVDs endlich gefallen. Für 2 Euro im Monat war der Dienst auch bei unregelmäßiger Nutzung tragbar, aber 5 Euro sind mir dann doch zu viel. Statt mir ständig neue Serien-DVDs zu kaufen, nutze ich nun Netflix. Da es freie Sprach- und Untertitel-Auswahl gibt, ist der größte Nachteil eines Streamingdienstes gegenüber DVDs nicht mehr vorhanden.

Insgesamt erweist sich dieser Rückblick als weniger desaströs als erwartet. Viele Punkte sind ausbaufähig, aber zumindest habe ich mich eindeutig bemüht. Für manche Dinge muss ich mir vielleicht einen festen Zeitplan aufstellen.

22. Dezember 2014         

Wöchentliche Träumereien #51

Endlich Urlaub! Die nächsten zwei Wochen habe ich tatsächlich komplett frei, was mir die Gelegenheit gibt, entspannt in die Feiertage zu starten. Auf den letzten Metern zum Urlaub hatte ich noch einiges erledigt. Das größte Projekt war fraglos einen Praktikumsplatz an Land zu ziehen. Mein Wunsch ist in Erfüllung gegangen, ich darf mir sechs Wochen lang aus nächster Nähe ansehen, wie Politik im Landtag gemacht wird! Wenn es im März im Blog ruhiger werden sollte, liegt das dann vermutlich daran, dass die Pendelei nach Düsseldorf einiges an Zeit fressen wird. Anderseits könnte ich dann vielleicht auch wieder mehr lesen …

Leseträume: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Zumindest habe ich “Männer und andere Katastrophen” von Kerstin Gier nun beendet. “Der Rithmatist” von Brandon Sanderson soll in den nächsten Tagen folgen.

Film- und Serienträume: Ich habe die erste Staffel der Serie “Marco Polo” beendet. Leider hinkt die Komplexität der Story der Ausstattung meilenweit hinterher, so dass ich mir die Folgen zwar interessiert angesehen habe, aber relativ wenig Spannung auf kam. Es fehlt an Charakteren zum mitfiebern, an wirklich fiesen Intriganten und überhaupt ist alles viel zu platt. Und kaum wurde es mal wirklich interessant, ging ein vielversprechender Charakter einfach hops. Nee, so macht das nicht wirklich Spaß.

Da ich LOVEFILM gekündigt habe (siehe ausgeLOVEFIMt), muss ich die nächsten Tagen mir endlich “Gosford Park” ansehen, um alle DVDs zurückschicken zu können.

Spielträume:  Ich habe “Bioshock Infinite” zum zweiten Mal beendet und mit Episode 1 von “Burial at Sea” begonnen. Es ist eine tolle Idee, Rapture einmal in noch relativ heilen Zustand erleben zu können.

Mit Freude habe ich übrigens festgestellt, dass derzeit an “Don’t starve together” gearbeitet wird, welches später kostenlos dem Hauptspiel hinzugefügt werden wird. Zu zweit macht das Spiel bestimmt noch viel mehr Spaß!

Zurückgeträumt: Ich habe mit “Bücher im Internet bestellen” eine lange geplante Reihe gestartet. In unregelmäßigen Abständen wird es neue Berichte geben. Außerdem habe ich über die Hörspiel-Trilogie “Jonah” berichtet. Und zu guter Letzt habe ich eine E-Mail zum Anlass genommen, ausführlich darzulegen, warum ich keine Rezensionsexemplare will.

Zukunftsträume: Ich überlege, ob ich nicht noch ein paar Vanille-Kipferl backe, um diese zu den anderen Sachen in meinen Süßigkeiten-Tüten zu stecken (und selbst ein paar zu naschen). Ansonsten freue ich mich sehr auf die neuen Märchenfilme, welche es jedes Jahr zu Weihnachten gibt. Das sind dieses Mal am ersten Weihnachtstag “Siebenschön” und “Sechse kommen durch die ganze Welt“, am zweiten Weihnachtsfeiertag “Die drei Federn” und “Vom einen, der auszog, das Fürchten zu lernen“. Vermutlich kommen mir mal wieder die familiären Pflichtveranstaltungen damit ins Gehege, aber es gibt ja zu anderen Uhrzeiten auch Wiederholungen von Märchenfilmen, die ich längst noch nicht alle gesehen habe (eben wegen besagter Pflichtveranstaltungen). Ansonsten habe ich mir vorgenommen, nur sehr wenig die kommende Woche zu machen, damit sich auch wirklich ein Erholungseffekt einstellt.

21. Dezember 2014         

Keine Rezensentin gesucht

Heute erreichte mich folgende E-Mail:

Guten Tag,

es ist alles in allem ausgesprochen schade, dass ich erst Ihre Seite mir angesehen habe, bevor ich dann die eindeutige Klarstellung, von Rezensionsanfragen abzusehen, gefunden haben. So ein bisschen hatte ich schon mit dem Gedanken gespielt, genau das zu tun: Eine Anfrage an Sie zu richten.

Natürlich ist es Ihr gutes Recht, so zu verfahren, gleichwohl hat Ihre Positionierung auch eine Kehrseite. Ich gehe davon aus, das Sie vor allem von unbekannten Autoren Rezensionsanfragen bekommen, und unter diesen befinden sich viele, die keinen Verlag gefunden haben und nun in mühevoller Kleinarbeit, ohne Vorkenntnisse, versuchen, die eigene Arbeit irgendwie und irgendwo vorzustellen.

Gute Bespiele solcher Zusammenarbeit sind gleichwohl verbürgt, es gibt sie, diese besonderen Geschichten, die von allen Verlagen abgelehnt dann Welterfolge geworden sind.

Wenn man Ihre Position als ein Autor liest, so wie ich, bleibt zuletzt nicht viel übrig von der Verbindung der Schreiber zu den Lesern, solange Erstgenannte nicht über einen Verlag und in Form einer unterstützten Veröffentlichung als akzeptabel erachtet werden. So spaltet sich dann die Autorenschaft in die Lesenswerten und in die weniger Lesenswerten und allein die Verlage entscheiden, wer wohin gehört.

Das ist, aus Autorensicht, bedauerlich und macht es nicht leichter, auch wenn ich mir gut vorstellen kann, dass Sie mit Anfragen überschüttet werden.

Ich werde mich aber an Ihr Verbot halten und keine Anfrage stellen.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Zeit

Je länger ich über diese E-Mail nachdenke, desto mehr fällt mir als Erwiderung ein. “Von Rezensionsanfragen bitte ich abzusehen, diese werden von mir ignoriert.” – dieser Satz in meinem Impressum hat viele Gründe, die sich in zwei große Gebiete aufteilen lassen.

Den ganzen Artikel lesen »

20. Dezember 2014         

„Der König der purpurnen Stadt“ von Rebecca Gablé als Hörspiel

Jonah_Teil-1_Die-Lehrjahre_Maincover_VersandSeit Jahren bin ich begeisterter Fan von Rebecca Gablé, weshalb mich alle Neuigkeiten zu ihren Werken sehr interessieren. Kein Wunder daher, dass ich die Pressemitteilung von Audible.de sehr aufmerksam gelesen habe, nachdem mir Gablés Name ins Auge gefallen war. Und die hat es in sich:

Der König der purpurnen Stadt“, welches den Aufstieg von Jonah Durham vom Lehrling zum mächtigen Tuchhändler Englands erzählt, wird als Hörspiel-Trilogie veröffentlicht!

Zu hören sind Hochkaräter wie Detlef Bierstedt und Oliver Siebeck, insgesamt sind über 70 Sprecher beteiligt. Herausgekommen ist ein Hörspiel von über 30 Stunden Länge.

Den Auftakt bildet der jetzt veröffentlichte erste Teil “JONAH –  Die Lehrjahre“, im Januar folgt der zweite “JONAH – Der Aufstieg” und im Februar der dritte Teil “JONAH– Das Imperium“.

Für alle Interessierten hier noch der Link zu einem Bericht über die Aufnahmen für JONAH mit einem Interview mit der Regisseurin.

Ich wünschte wirklich, ich wäre in Stimmung für Hörbücher und ähnliches, dann würde ich es direkt kaufen und loshören. Und Ihr?

19. Dezember 2014         

Bücher im Internet bestellen #1

Seit einiger Zeit versuche ich beim Buchkauf wieder lokaler zu werden. Jedoch möchte ich deswegen nicht gleich jedes Mal in den Laden vor Ort stiefeln, dort mein Buch bestellen und später dort abholen. Deshalb teste ich mich derzeit durch verschiedene Onlineshops. Hier nun die Vorstellung von Libri.

Castroper Leselust 1 Anbieter: Die kleine, unabhängige und in der Altstadt ansässige “Castroper Leselust” greift für den Online-Shop auf eine Kooperation mit Libri zurück. Vermutlich dürfte das nachfolgend beschriebene daher für alle Buchhandlungen gelten, die auf die Libri-Lösung zurückgreifen.

Design: Erst einmal finde ich es sehr positiv, dass es einen richtigen Online-Shop gibt. Er sieht recht professionell und durchdacht aus. Das Design ist allerdings nicht grad der letzte Schrei und wirkt ziemlich gedrängt. Es erinnert an Baukastensysteme, was aber vermutlich der Möglichkeit den Shop an die jeweilige Buchhandlung anzupassen geschuldet ist. So ist der Shop zwar funktional, aber keine Augenweide. Gleiches gilt für die einzelnen Produktseiten, wo sich zwar alle relevanten Informationen finden, dies aber sicherlich besser aussehen könnte.

Geschwindigkeit: Manchmal sind die Shopseiten langsam, vermutlich wenn großer Andrang bei Libri herrscht. Bemerkbar macht sich dies vor allem, wenn Produktseiten aufgerufen oder, noch schlimmer, Filter eingesetzt werden. Auch fühlt es sich schwierig an, die passende Ausgabe zu finden, nicht zuletzt eben wegen der langen Ladezeiten beim Einsatz der Filter. Der Shop ist aber immer noch rasend schnell im Vergleich zur demnächst vorgestellten Mayerschen.

Castroper Leselust 2Preise: Bei den Preisen der englischen Büchern kann nicht mitgehalten werden, so ist es immer etwas teurer als beim großen A: Statt 7,50 Euro kostet “Eleanor & Park” zum Beispiel 8,66 Euro. Teuer wird es bei Hörbüchern, so kostet Hape Kerkelings “Der Junge muss an die frische Luft” 19,99 Euro statt 13,99 Euro. Idealismus kostet eben. Dafür gibt es aber immerhin Prämienpunkte! Wobei ich aber noch nicht herausfinden konnte, gegen was ich die dann wo genau tauschen kann. Der dazu angeschriebene Support lässt es so klingen, als würden die Prämien nach erreichen der nötigen Punktzahl sichtbar.

Versand: Bei den Versandkosten ist es so, dass die Abholung in der Buchhandlung kostenlos ist. Andernfalls fallen sie bis zu einen Mindestbestellwert bis 20 Euro an. Da dies auch bei Büchern gilt, finde ich den Mindestbestellwert nicht ganz so toll, aber er ist akzeptabel. Positiv finde ich den schnellen Versand, ganz ohne Zuschlag: Mittwochabend bestellt, am Freitagmorgen da. Der Karton ist funktional und schützt die Bücher gut.

Fazit: Der Einkauf macht durchaus Spaß und die Bedingungen sind fair. Ohne ISBN kann es jedoch zeitraubend werden, das richtige Buch zu finden. Hier werde ich durchaus öfters einkaufen, aber nur, wenn ich den Mindestbestellwert erreiche.

15. Dezember 2014         
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