“The Infinite Sea” von Rick Yancey
“Sturmklänge” von Brandon Sanderson
“The 5th Wave” von Rick Yancey
“The Body Electric” von Beth Revis
“The Little Android” von Marissa Meyer
“Herzklopfen auf Französisch” von Stephanie Perkins
“Essen ohne Sinn und Verstand” von Brian Wansink
“His Dark Materials: Der goldene Kompass” von Philipp Pullmann
“Reckoners: Mitosis” von Brandon Sanderson

Wöchentliche Träumereien #51

Endlich Urlaub! Die nächsten zwei Wochen habe ich tatsächlich komplett frei, was mir die Gelegenheit gibt, entspannt in die Feiertage zu starten. Auf den letzten Metern zum Urlaub hatte ich noch einiges erledigt. Das größte Projekt war fraglos einen Praktikumsplatz an Land zu ziehen. Mein Wunsch ist in Erfüllung gegangen, ich darf mir sechs Wochen lang aus nächster Nähe ansehen, wie Politik im Landtag gemacht wird! Wenn es im März im Blog ruhiger werden sollte, liegt das dann vermutlich daran, dass die Pendelei nach Düsseldorf einiges an Zeit fressen wird. Anderseits könnte ich dann vielleicht auch wieder mehr lesen …

Leseträume: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Zumindest habe ich “Männer und andere Katastrophen” von Kerstin Gier nun beendet. “Der Rithmatist” von Brandon Sanderson soll in den nächsten Tagen folgen.

Film- und Serienträume: Ich habe die erste Staffel der Serie “Marco Polo” beendet. Leider hinkt die Komplexität der Story der Ausstattung meilenweit hinterher, so dass ich mir die Folgen zwar interessiert angesehen habe, aber relativ wenig Spannung auf kam. Es fehlt an Charakteren zum mitfiebern, an wirklich fiesen Intriganten und überhaupt ist alles viel zu platt. Und kaum wurde es mal wirklich interessant, ging ein vielversprechender Charakter einfach hops. Nee, so macht das nicht wirklich Spaß.

Da ich LOVEFILM gekündigt habe (siehe ausgeLOVEFIMt), muss ich die nächsten Tagen mir endlich “Gosford Park” ansehen, um alle DVDs zurückschicken zu können.

Spielträume:  Ich habe “Bioshock Infinite” zum zweiten Mal beendet und mit Episode 1 von “Burial at Sea” begonnen. Es ist eine tolle Idee, Rapture einmal in noch relativ heilen Zustand erleben zu können.

Mit Freude habe ich übrigens festgestellt, dass derzeit an “Don’t starve together” gearbeitet wird, welches später kostenlos dem Hauptspiel hinzugefügt werden wird. Zu zweit macht das Spiel bestimmt noch viel mehr Spaß!

Zurückgeträumt: Ich habe mit “Bücher im Internet bestellen” eine lange geplante Reihe gestartet. In unregelmäßigen Abständen wird es neue Berichte geben. Außerdem habe ich über die Hörspiel-Trilogie “Jonah” berichtet. Und zu guter Letzt habe ich eine E-Mail zum Anlass genommen, ausführlich darzulegen, warum ich keine Rezensionsexemplare will.

Zukunftsträume: Ich überlege, ob ich nicht noch ein paar Vanille-Kipferl backe, um diese zu den anderen Sachen in meinen Süßigkeiten-Tüten zu stecken (und selbst ein paar zu naschen). Ansonsten freue ich mich sehr auf die neuen Märchenfilme, welche es jedes Jahr zu Weihnachten gibt. Das sind dieses Mal am ersten Weihnachtstag “Siebenschön” und “Sechse kommen durch die ganze Welt“, am zweiten Weihnachtsfeiertag “Die drei Federn” und “Vom einen, der auszog, das Fürchten zu lernen“. Vermutlich kommen mir mal wieder die familiären Pflichtveranstaltungen damit ins Gehege, aber es gibt ja zu anderen Uhrzeiten auch Wiederholungen von Märchenfilmen, die ich längst noch nicht alle gesehen habe (eben wegen besagter Pflichtveranstaltungen). Ansonsten habe ich mir vorgenommen, nur sehr wenig die kommende Woche zu machen, damit sich auch wirklich ein Erholungseffekt einstellt.

21. Dezember 2014         

Keine Rezensentin gesucht

Heute erreichte mich folgende E-Mail:

Guten Tag,

es ist alles in allem ausgesprochen schade, dass ich erst Ihre Seite mir angesehen habe, bevor ich dann die eindeutige Klarstellung, von Rezensionsanfragen abzusehen, gefunden haben. So ein bisschen hatte ich schon mit dem Gedanken gespielt, genau das zu tun: Eine Anfrage an Sie zu richten.

Natürlich ist es Ihr gutes Recht, so zu verfahren, gleichwohl hat Ihre Positionierung auch eine Kehrseite. Ich gehe davon aus, das Sie vor allem von unbekannten Autoren Rezensionsanfragen bekommen, und unter diesen befinden sich viele, die keinen Verlag gefunden haben und nun in mühevoller Kleinarbeit, ohne Vorkenntnisse, versuchen, die eigene Arbeit irgendwie und irgendwo vorzustellen.

Gute Bespiele solcher Zusammenarbeit sind gleichwohl verbürgt, es gibt sie, diese besonderen Geschichten, die von allen Verlagen abgelehnt dann Welterfolge geworden sind.

Wenn man Ihre Position als ein Autor liest, so wie ich, bleibt zuletzt nicht viel übrig von der Verbindung der Schreiber zu den Lesern, solange Erstgenannte nicht über einen Verlag und in Form einer unterstützten Veröffentlichung als akzeptabel erachtet werden. So spaltet sich dann die Autorenschaft in die Lesenswerten und in die weniger Lesenswerten und allein die Verlage entscheiden, wer wohin gehört.

Das ist, aus Autorensicht, bedauerlich und macht es nicht leichter, auch wenn ich mir gut vorstellen kann, dass Sie mit Anfragen überschüttet werden.

Ich werde mich aber an Ihr Verbot halten und keine Anfrage stellen.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Zeit

Je länger ich über diese E-Mail nachdenke, desto mehr fällt mir als Erwiderung ein. “Von Rezensionsanfragen bitte ich abzusehen, diese werden von mir ignoriert.” – dieser Satz in meinem Impressum hat viele Gründe, die sich in zwei große Gebiete aufteilen lassen.

Den ganzen Artikel lesen »

20. Dezember 2014         

„Der König der purpurnen Stadt“ von Rebecca Gablé als Hörspiel

Jonah_Teil-1_Die-Lehrjahre_Maincover_VersandSeit Jahren bin ich begeisterter Fan von Rebecca Gablé, weshalb mich alle Neuigkeiten zu ihren Werken sehr interessieren. Kein Wunder daher, dass ich die Pressemitteilung von Audible.de sehr aufmerksam gelesen habe, nachdem mir Gablés Name ins Auge gefallen war. Und die hat es in sich:

Der König der purpurnen Stadt“, welches den Aufstieg von Jonah Durham vom Lehrling zum mächtigen Tuchhändler Englands erzählt, wird als Hörspiel-Trilogie veröffentlicht!

Zu hören sind Hochkaräter wie Detlef Bierstedt und Oliver Siebeck, insgesamt sind über 70 Sprecher beteiligt. Herausgekommen ist ein Hörspiel von über 30 Stunden Länge.

Den Auftakt bildet der jetzt veröffentlichte erste Teil “JONAH –  Die Lehrjahre“, im Januar folgt der zweite “JONAH – Der Aufstieg” und im Februar der dritte Teil “JONAH– Das Imperium“.

Für alle Interessierten hier noch der Link zu einem Bericht über die Aufnahmen für JONAH mit einem Interview mit der Regisseurin.

Ich wünschte wirklich, ich wäre in Stimmung für Hörbücher und ähnliches, dann würde ich es direkt kaufen und loshören. Und Ihr?

19. Dezember 2014         

Bücher im Internet bestellen #1

Seit einiger Zeit versuche ich beim Buchkauf wieder lokaler zu werden. Jedoch möchte ich deswegen nicht gleich jedes Mal in den Laden vor Ort stiefeln, dort mein Buch bestellen und später dort abholen. Deshalb teste ich mich derzeit durch verschiedene Onlineshops. Hier nun die Vorstellung von Libri.

Castroper Leselust 1 Anbieter: Die kleine, unabhängige und in der Altstadt ansässige “Castroper Leselust” greift für den Online-Shop auf eine Kooperation mit Libri zurück. Vermutlich dürfte das nachfolgend beschriebene daher für alle Buchhandlungen gelten, die auf die Libri-Lösung zurückgreifen.

Design: Erst einmal finde ich es sehr positiv, dass es einen richtigen Online-Shop gibt. Er sieht recht professionell und durchdacht aus. Das Design ist allerdings nicht grad der letzte Schrei und wirkt ziemlich gedrängt. Es erinnert an Baukastensysteme, was aber vermutlich der Möglichkeit den Shop an die jeweilige Buchhandlung anzupassen geschuldet ist. So ist der Shop zwar funktional, aber keine Augenweide. Gleiches gilt für die einzelnen Produktseiten, wo sich zwar alle relevanten Informationen finden, dies aber sicherlich besser aussehen könnte.

Geschwindigkeit: Manchmal sind die Shopseiten langsam, vermutlich wenn großer Andrang bei Libri herrscht. Bemerkbar macht sich dies vor allem, wenn Produktseiten aufgerufen oder, noch schlimmer, Filter eingesetzt werden. Auch fühlt es sich schwierig an, die passende Ausgabe zu finden, nicht zuletzt eben wegen der langen Ladezeiten beim Einsatz der Filter. Der Shop ist aber immer noch rasend schnell im Vergleich zur demnächst vorgestellten Mayerschen.

Castroper Leselust 2Preise: Bei den Preisen der englischen Büchern kann nicht mitgehalten werden, so ist es immer etwas teurer als beim großen A: Statt 7,50 Euro kostet “Eleanor & Park” zum Beispiel 8,66 Euro. Teuer wird es bei Hörbüchern, so kostet Hape Kerkelings “Der Junge muss an die frische Luft” 19,99 Euro statt 13,99 Euro. Idealismus kostet eben. Dafür gibt es aber immerhin Prämienpunkte! Wobei ich aber noch nicht herausfinden konnte, gegen was ich die dann wo genau tauschen kann. Der dazu angeschriebene Support lässt es so klingen, als würden die Prämien nach erreichen der nötigen Punktzahl sichtbar.

Versand: Bei den Versandkosten ist es so, dass die Abholung in der Buchhandlung kostenlos ist. Andernfalls fallen sie bis zu einen Mindestbestellwert bis 20 Euro an. Da dies auch bei Büchern gilt, finde ich den Mindestbestellwert nicht ganz so toll, aber er ist akzeptabel. Positiv finde ich den schnellen Versand, ganz ohne Zuschlag: Mittwochabend bestellt, am Freitagmorgen da. Der Karton ist funktional und schützt die Bücher gut.

Fazit: Der Einkauf macht durchaus Spaß und die Bedingungen sind fair. Ohne ISBN kann es jedoch zeitraubend werden, das richtige Buch zu finden. Hier werde ich durchaus öfters einkaufen, aber nur, wenn ich den Mindestbestellwert erreiche.

15. Dezember 2014         

Wöchentliche Träumereien #50

Normalerweise ist es ja so, dass ich nach dem Abgeben der Hausarbeit Monate auf ein Feedback warten muss. Dieses Mal jedoch dauerte es nur eine gute Woche. Aber was noch viel besser war: Es ist eine 1,0 geworden! Und als wäre das noch nicht genug, gab es dazu ein recht ausführliches Feedback mit lobender Erwähnung besonders gelungener Punkte. So etwas tut der Seele gut. Auf jedem Fall ein gelungener Abschluss meiner Hausarbeiten, denn damit bin ich mitten im fünften Semester schon leistungscheinfrei. An den letzten Scheinen überhaupt muss ich noch etwas arbeiten, aber das sind nur noch drei Referate, ein Essay und einmal an einer Veranstaltung teilnehmen. Den Essay muss ich allerdings die nächsten Tage unbedingt schreiben, die Referate sind hingegen erst nach Weihnachten. Außerdem gilt es meine erste mündliche Prüfung langsam auf das Gleis zu setzen …

Leseträume: Derzeit bin ich nicht so wirklich in Lesestimmung, ich habe daher nur 200 Seiten in Kerstin Giers “Männer und andere Katastrophen” gelesen. Dass ich das Buch mal sehr gut fand, finde ich rückblickend fast schon etwas peinlich. Die Protagonistin und auch ihre Freundinnen sind treuherzige Schafe. Leider geht der Geschichte aber dennoch der Realismus nicht gänzlich ab.

Film- und Serienträume: Bei “Lie to Me” geht es nur schleppend voran, da den Folgen derzeit der rechte Pfiff fehlt. Am Freitag bin ich direkt mit der neuen Netflix-Serie “Marco Polo” eingestiegen und habe direkt vier Folgen gesehen. Erinnert tatsächlich in vielen Punkten an “Game of Thrones”, kann aber nicht so wirklich mithalten, weil es nur zwei Höfe gibt und relativ wenig Charaktere im Fokus stehen. Auch fehlt es derzeit noch an überraschenden Entwicklungen. Ich sehe aber durchaus Potenzial bei einigen Nebencharakteren und bin gespannt, ob sich dieses entfalten darf.

Außerdem war ich im Kino um “Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere” zu schauen. Wäre nur für den Film wahrscheinlich gar nicht gegangen, aber nachdem ich die vorherigen beiden Teile gesehen habe, durfte der Abschluss auch nicht fehlen. Der Film war wieder sehr bildgewaltig, aber relativ inhaltsarm. An vielen Stellen war er zudem, ich hoffe es zumindest unfreiwillig, komisch, zudem verkam so mancher Charakter zur Karikatur.

Linkträume: Als Kind habe ich Spirograph geliebt! Was man da nicht alles tolles mit malen konnte! Für alle, die noch gern daran zurückdenken, oder vorher noch nie die Gelegenheit hatten, gibt es nun eine tolle Onlineversion.

Raubkopien sind nicht nur bei Filmen und Musik ein Problem, auch eBooks sind betroffen. Daher begrüße ich diesen Bericht sehr, der darüber berichtet, dass auch gegen das illegale zur Verfügung stellen von eBooks vorgegangen wird.

Bei Captain Cow geht es derzeit darum, dass Dystopien meistens mit der Revolution enden und somit da aufhören, wenn es wirklich spannend wird. Nämlich wenn die neue Ordnung etabliert werden muss. Ich finde das auch immer etwas schade, aber finde nachvollziehbar, warum sich gedrückt wird: Politik ist nun mal ziemlich dialoglastig und eher langweilig, wenn sie nicht im “House of Cards”-Stil inszeniert wird. Die einstmals verfeindeten Lager müssen zusammen in ein Boot geholt werden und dafür reicht leider nicht ein Liebespaar. Stattdessen ist es ein zähes Ringen um Kompromisse, während viele Parteien die Bemühungen sabotieren. Nicht umsonst folgt oft auf eine Revolution eine Konterrevolution. Ich glaube, ein fähiger Autor könnte dies durchaus spannend beschreiben, müsste aber die beliebten Elemente – wie verzweifelte Liebende und dramatische Aktionen – einer Dystopie viel mehr in den Hintergrund rücken.

Spielträume: Auch hier habe ich eher eine ruhige Kugel geschoben, ich habe lediglich “Bioshock Infinite” so weit fortgesetzt, dass ich es zum zweiten Mal nun fast beendet habe. Danach werde ich mich mal an Episode 1 und 2 von “Burial at the Sea” heranwagen, zwei Erweiterungen zum Grundspiel.

Zurückgeträumt: Ich habe diese Woche endlich die 1.000 Beiträge vollgemacht – eine unglaubliche Zahl! Dann habe ich über eine Änderung für verbliebene LOVEFILM-Kunden gebloggt. Außerdem habe ich endlich die Rezension zu “The Infinite Sea” von Rick Yancey geschrieben und veröffentlicht. Und zu guter Letzt gab es ein Neuzugänge-Posting, bevor es zu Weihnachten wahrscheinlich wieder einige neue Bücher gibt.

Zukunftsträume: Es geht rasant auf Weihnachten zu. Zum Glück habe ich mittlerweile schon alle Geschenke und diese sogar schon verpackt: Die über ein Dutzend Geschenke wurden unter zahlreichen Flüchen von mir höchstpersönlich in Geschenkpapier eingewickelt. Plätzchen habe ich dieses Wochenende auch gebacken, damit der Vorrat bis Weihnachten reicht. Die nächsten Tagen heißt es dann das fehlende Essay schreiben. Ansonsten gibt es noch paar letzte Verabredungen, bevor die weihnachtliche Schonfrist einsetzt. Zumindest mehr oder weniger, die Referate sind da ja auch noch …

14. Dezember 2014         
Page 1 of 20212345...102030...Last »