“The 5th Wave” von Rick Yancey
“The Body Electric” von Beth Revis
“The Little Android” von Marissa Meyer
“Herzklopfen auf Französisch” von Stephanie Perkins
“Essen ohne Sinn und Verstand” von Brian Wansink
“His Dark Materials: Der goldene Kompass” von Philipp Pullmann
“Reckoners: Mitosis” von Brandon Sanderson
“Reckoners: Steelheart” von Brandon Sanderson
“Weil ich Layken liebe” von Colleen Hoover

Wöchentliche Träumereien #42

Cupcakes mit OreoDer Unialltag hat mich wieder. Die ersten einführenden Sitzungen haben stattgefunden und waren vielversprechend. Referate und andere Aufgaben wurden verteilt. So wie es aussieht, werde ich vor allem am Anfang sehr viel zu tun haben. Aber dafür kann ich dann entspannt ins neue Jahr starten. Da der Personalrat nun zugestimmt hat, konnte ich zudem endlich den Vertrag unterschreiben und werde somit definitiv zum 1. November meine neue Stelle antreten. Ich freue mich sehr darauf, denn die Arbeit knüpft an mein ehrenamtliches Engagement in den letzten Jahren an. Auch sonst ist er in vielerlei Hinsicht ein Traumjob. Gebacken habe ich die letzten Tage übrigens auch mal wieder. Allerdings konnte mich die Backmischung “Cupcakes mit Oreo” nicht so wirklich überzeugen: Die Mischungen staubten extrem (auch wenn es dadurch in der Küche sehr lecker roch) und ergaben sehr wenig Teig. Die Cupcakes schmecken zwar lecker, aber für meinen Geschmack viel zu wenig nach Oreo. Vielleicht probiere ich mal demnächst ein Rezept ganz ohne Backmischung aus, weil die Oreos sind schon echt lecker.

Leseträume: Diese Woche habe ich die Apokalypse “The 5th Wave” von Rick Yancey gelesen und war hellauf begeistert. Für mich hat der Autor eine packende Mischung geschaffen und es war nach langer Zeit endlich mal wieder ein Buch, wo ich so gar nicht wusste, wie es weiter geht. Meistens lässt sich ja doch ziemlich klar vorhersagen, was genau als nächstes passiert, aber das empfand ich bei dieser Geschichte nicht so. Ich sehe jedoch auch, dass manche Eigenheiten der Erzählung vielleicht den ein oder anderen nicht gefallen könnten. Aber für mich hat es gepasst.

Serienträume: Ich habe mir die erste Folge von “Silk” angeschaut, eine Serie um britische Anwälte, die den begehrten Titel Kronanwalt erhalten möchten. Es war zwar grundsätzlich interessant, aber ich fand vieles doch sehr seltsam und wurde mit der Protagonistin nicht wirklich warm, so dass ich nicht weiterschauen werde. Außerdem habe ich “Call the Midwife” weitergeschaut. Das Weihnachtsspezial war sehr herzig, aber die zweite Staffel scheint mir wesentlich düsterer als die erste zu werden. Wer sich für meine Meinung zu den ersten Staffeln von “Call The Midwife” und “Suits” interessiert, sollte einen Blick in die Träumerei in Serie werfen.

Linkträume: Es geht weiter mit Mission RUHR.TOPCARD! Mit reichlich Verspätung ist der Bericht zum maritimo online gegangen. Und ich hab noch eine Sache aus August zu verbloggen …

Bei der FAZ gab es ein Interview mit Klaus Eck, oberster Verleger von Random House, unter der markigen Überschrift “Es gibt zu wenig gute Bücher”. Über die Aussagen könnte ich sehr lange sinnieren. Aber um es verkürzt darzustellen: Durch die Flut an veröffentlichten Büchern, egal ob durch Verlag oder Self-Publishing, gehen natürlich auch die guten Bücher desöfteren mal unter. Es ist natürlich einerseits toll, dass nun jeder veröffentlichen kann. So mal es dadurch auch Bücher auf den Markt schaffen, die früher nie erschienen werden. Anderseits ist es grad die Aufgabe der Verlage, die guten Bücher rauszufischen und dafür zu sorgen, dass sie die entsprechende Aufmerksamkeit bekommen. Ich fürchte jedoch, dass es in der Zukunft mehr und mehr Masse statt Klasse sein wird.

NagellackZukunftsträume: Eins meiner neuen Hobbys scheint Bücher auszusortieren zu sein. Dennoch passt noch immer nicht alles so ins Regal wie ich mir das vorstelle. So mal ich mich nicht so recht entscheiden kann, ob ich manche Bücher weiterhin doppelt (auf Deutsch und Englisch) haben will. Fotos von meinen Bücherregalen werdet ihr daher wohl weiterhin nicht bekommen, außer ich bin mal halbwegs zufrieden mit der Sortierung. Welche auch nur temporär funktioniert, weil so bald wieder paar Neuerscheinungen hinzukommen … Wer Lust hat, kann bei booklooker reinschauen, ob ein passendes Schnäppchen für ihn dabei ist. Es sind einige doch recht beliebte Erscheinungen dabei.

Rechts seht Ihr übrigens den Nagellack, welchen ich mir als “Winterfarben” besorgt habe. “Mint Candy Apple” ist auf dem Bild gut rausgekommen, die Farbe von “Mind Your Mittens” habe ich nicht richtig eingefangen bekommen. Auf diesem Blogfoto sieht man die Farbe wesentlich besser. Generell komme ich ja bei Polish This! nicht aus dem Staunen raus …

Übrigens habe ich meine Prime-Mitgliedschaft bei Amazon gekündigt. Netflix deckt wunderbar meinen Streaming-Bedarf, die schnelle Zustellung benötige ich eigentlich sowieso nicht und ich will in Zukunft verstärkt lokaler shoppen. Demnächst werde ich mal die Mayersche testen, die ein recht großes Angebot hat. Ist zwar auch nicht der kleine örtliche Buchhandel, aber zumindest kein internationaler Multi, sondern kommt aus meinem Bundesland.

Die nächsten Tage wird es dann langsam erstmal etwas weniger mit der Bloggerei werden. Grad zu Semesterbeginn gibt es sehr viel zu lesen und ich hab mich auch schon für eine Menge Aufgaben gemeldet. Lesen werde ich wohl jetzt erst einmal “Feuerbote”, der von den Neuzugängen verdrängt worden war. Denn der Monat ist ja auch schon wieder halb rum und ich will dann auch den monatlichen ReRead für Oktober starten.

19. Oktober 2014         

“The 5th Wave” von Rick Yancey

After the 1st wave, only darkness remains. After the 2nd, only the lucky escape. And after the 3rd, only the unlucky survive. After the 4th wave, only one rule applies: trust no one.

Now, it’s the dawn of the 5th wave, and on a lonely stretch of highway, Cassie runs from Them. The beings who only look human, who roam the countryside killing anyone they see. Who have scattered Earth’s last survivors. To stay alone is to stay alive, Cassie believes, until she meets Evan Walker.

Beguiling and mysterious, Evan Walker may be Cassie’s only hope for rescuing her brother—or even saving herself. But Cassie must choose: between trust and despair, between defiance and surrender, between life and death. To give up or to get up.

Die 1. Welle schaltete eine halbe Millionen Menschen aus. Die 2. Welle beschämte diese Zahl. Die 3. Welle dauerte ein wenig länger. Zwölf Wochen … vier Milliarden tot. In der 4. Welle kannst du nicht darauf vertrauen, dass Menschen noch Menschen sind. Und die 5. Welle? Niemand weiß es. Aber sie kommt.

Cassie ist der letzte Mensch auf Erden. Zumindest fühlt sie sich manchmal so. Denn seit der vierten Welle ist der einzige sichere Weg zu überleben allein zu bleiben und niemanden zu vertrauen. Doch Cassie hat ihrem Bruder ein Versprechen gegeben, dass sie halten muss. Statt sich weiter in den einsamen Wäldern zu verstecken, macht sie sich auf dem Weg. Gibt es noch Hoffnung für sie? Für ihren Bruder? Für die Menschheit?

Meinung

Nach langer Zeit endlich gibt es mit Cassie mal wieder eine Erzählerin, die ich wirklich mag. Sie kommentiert die Ereignisse mit beißenden Sarkasmus, welcher nach all den Ereignissen auch sehr verständlich ist. Da es ein YA-Roman ist, sei es Cassie verziehen, dass sie in eine Romanze involviert ist. Die romantischer Schwärmerei ist zudem stark von der Vertrauensfrage überlagert, denn nur weil der Kerl gut aussieht, muss er ja nicht ungefährlich sein. Eine gute Botschaft meiner Meinung nach, nur leider fand ich diesen Abschnitt dann doch ein wenig lang geraten. Generell mag ich die Frauen in dieser Geschichte sehr: Sie sind knallhart und erstaunlich rational, vom sonst in YA-Romanen so üblichen vor Schock starren Hascherl keine Spur. Stattdessen sind es die Männer, die zerrissen sind, die davon laufen, die schwach sind.

Der Erzählstil ist etwas gewöhnungsbedürftig und zwar in vielerlei Hinsicht. Es wird grad zu Beginn des Buches immer wieder zwischen Gegenwart und Vergangenheit gesprungen. Das ermöglicht es gerafft von den vorherigen Ereignissen zu erzählen. Der Text wirkt nicht geschrieben, sondern gesprochen. Das führt dazu, dass die Erzählung manchmal etwas Detail verliebt und langatmig gerät, aber mich hat das überhaupt nicht gestört. Und kaum hatte ich mich an die genannten Dinge gewöhnt, wird recht überraschend ein neuer Protagonist mit eigenem Handlungsfaden eingeführt. Generell gibt es verhältnismäßig viele POV, welche ohne einen bestimmten Rhythmus auftauchen. Diese Art zu erzählen muss man vermutlich mögen, um nicht den Spaß zu verlieren. Aber für mich hat es erstaunlich gut funktioniert.

Auch die Logik der Geschichte hat ein paar Schwachpunkte: Warum haben die Aliens so lange mit dem Angriff auf die Menschen gewartet? Und warum wählen sie nach den extrem effizienten ersten Wellen eine so umständliche fünfte Welle? Aber da dieses Buch – wie könnte es anders sein – der erste Teil einer Trilogie ist, besteht die realistische Chance, dass diese Fragen noch zufriedenstellend aufgeklärt werden. Ansonsten war das Geschehen aber sehr stringent und alles scheint einen Sinn und Zweck zu haben. Ein Pluspunkt gegenüber vielen anderen Apokalypsen, wo es einfach nur um das Überleben geht. Dass man in dieser feindlichen Welt eine starke Zuneigung zu Waffen entwickelt, scheint mir nur natürlich und empfand ich in diesem Kontext nicht als bedenklich.

How do you rid the Earth of humans? Rid the humans of their humanity.

Über weite Strecken schaffte das Buch mich immer wieder zu überraschen, denn es ist im Gegensatz zu vielen anderen Geschichten selten klar, was auf den nächsten Seiten passieren wird. Geschweige denn, wie der Showdown aussieht. Und ich habe ganz bestimmt keine Ahnung, was in den nächsten beiden Teilen passieren wird. Aber zurück zum Ende: Ich kann es mir hervorragend auf einer Kinoleinwand vorstellen. Was sich gut trifft, denn der Film zum Buch kommt 2016 in die Kinos! Da lässt sich auch verschmerzen, dass mir der Schluss ein wenig unlogisch erschien – vielleicht wird auch das im nächsten Teil aufgeklärt.

Auch wenn einige Elemente schon in anderen Werken aufgetaucht sind, hat Rick Yancey viel Originalität bewiesen. Ich kann vieles nennen, was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat: Die kick-ass-Heldin. Die sarkastischen Sprüche. Die Perfidität der Aliens. Die Schwächen? Geschenkt. Ich habe zwar keine Ahnung, wie es weitergeht. Aber ich werde weiterlesen!

Fazit

Ein YA-Science-Fiction-Action-Thriller der Extraklasse – selten war die Apokalypse spannender!

Rating: ★★★★★

Rick Yancey, Originaltitel “The 5th Wave”, 480 Seiten, Penguin Books, 7. Mai 2013.

Der zweite Teil der Trilogie wurde unter dem Titel “The Infinite Sea” veröffentlicht. Der dritte Teil soll 2015 erscheinen. Die Übersetzung des ersten Buches ist als “Die fünfte Welle” bei Goldmann erschienen.

Website zur Reihe

17. Oktober 2014         

Jetzt bei Steam: “Deponia: The Complete Journey”

deponia-complete-journeyDa der Deal nur bis Freitagabend läuft, erlaube ich mir einen Extrapost, um auf dieses Steam-Angebot hinzuweisen: Für unschlagbare 13,59 Euro gibt es derzeit “Deponia: The Complete Journey“, eine Point-and-Click-Adventure-Reihe von der Spieleschmiede Daedalic. Schöne Point-and-Click-Adventures sind ja nach ihrer Hochzeit in den Neunzigern eher rar geworden, aber diese Spieltrilogie wurde mit Bestwertungen überschüttet. Ich habe den ersten Teil mal ein paar Stunden gespielt, aber bin beim Rätsel lösen immer schrecklick unbegabt. Wobei ich finde, dass die Rätsel verhältnismäßig simpel sind. Und die Spielwelt war wirklich toll gestaltet.

Die Geschichte:

Müll, Müll und noch mehr Müll. Das Leben auf dem Schrottplaneten Deponia ist alles andere als ein Urlaubsvergnügen. Kein Wunder also, dass Rufus die Nase gestrichen voll hat und daher mit einem haarsträubenden Plan nach dem anderen versucht, von diesem trostlosen Ort zu entkommen.

Als Rufus bei einem seiner Fluchtversuche auf Goal trifft und sich nicht nur in die schöne Frau aus Elysium verliebt, sondern sie auch gleich noch versehentlich aus ihrem komfortablen Sternenkreuzer schnurstracks auf den tristen Müllplaneten schubst, fasst er sogleich einen neuen Plan: Er muss es schaffen, Goal zurück in die schwebende Luxusstadt Elysium zu bringen – und wenn er schon dabei ist, kann er ja auch gleich in die Rolle ihres schmierigen Verlobten Cletus schlüpfen, der ihm aus irgendeinem Grund wie ein Ei dem anderen gleicht. Ein spannendes Abenteuer beginnt …

Jedenfalls, wer noch ein liebevoll gemachtes Point-and-Click-Adventure sucht und Deponia noch nicht kennt, kann hier günstig zuschlagen!

16. Oktober 2014         

Mission RUHR.TOPCARD #14: maritimo

Eigentlich wollte ich bis Jahresende mindestens 20 Berichte online stellen. Das wird jetzt zeitlich doch ein wenig knapp. Nicht so sehr, weil ich die Karte nicht genug nutze, sondern vor allem, weil die Berichte dann auch geschrieben werden wollen. Im September habe ich das Freizeitbad maritimo Oer-Erkenschwick besucht. Dank RUHR.TOPCARD war der Besuch kostenlos. Was diese Card eigentlich ist? Sie gewährt einen eine Vielzahl an Vergünstigungen im Raum des Ruhrgebiets. In dieser Rubrik stelle ich Euch subjektiv einzelne Angebote vor, die ich genutzt habe.

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15. Oktober 2014         

Träumerei in Serie #42

Obwohl ich nun schon seit längerem fast jede Woche eine Staffel schaue, halte ich mich mit Veröffentlichungen in dieser Rubrik doch sehr zurück. Vermutlich, weil ich den Serien gerne gerecht werden möchte und dann kommt der Dienstag ja auch immer so plötzlich … Da ich aber befürchte, dass sich das nicht so schnell ändern wird, werde ich heute zwei Serien eher kurz vorstellen. Die beiden Serien sind sehr gegensätzlich, gefallen mir aber jede auf ihre Art sehr gut: “Call The Midwife” und “Suits”.

Call the Midwife … 'We don't go out on bikes.'Die BBC-Serie “Call The Midwife” beruht auf den Lebenserinnerungen der Hebamme Jennifer Worth und spielt im Londoner East End am Ende der Fünfziger Jahre. Als Jenny Lee im Alter von 22 Jahren im Kloster Nonnatus ankommt, ist sie zwar eine ausgebildete Krankenschwester und hat einen Abschluss als Hebamme, hat jedoch keine Ahnung vom “wirklichen Leben”. Dementsprechend sind die Lebensumstände der Menschen für sie ein ziemlicher Schock. Doch sie stellt sich den Herausforderungen …

Der Cast besteht überwiegend aus den im Nonnatus-Kloster angestellten Hebammen und den Nonnen. Nach und nach werden Charaktere mehr herausgearbeitet. Mir gefällt, dass sie alle recht einzigartig sind und so nicht neben Jenny verblassen. An der Serie fasziniert mich vor allem die Mischung aus Sozialkritik und Warmherzigkeit, die in den einstündigen Folgen herüber gebracht wird. Es ist manchmal erschütternd zu sehen, wie Menschen damals lebten. Nebenher erfährt der Zuschauer eine Menge über medizinische Fortschritte in den Fünfziger Jahren. Nachdem die Serie zunächst etwas ziellos erschien, findet sie auch ab Folge 2 allmählich ihren Drive. Es freut mich sehr, dass die zweite Staffel mittlerweile wieder auf Netflix verfügbar ist. So mal mit ihr auch das Weihnachts-Spezial eingestellt wurde, welches ich unbedingt die nächsten Tage nun schauen muss!

suitsDie Anwaltsserie “Suits” hat mich aufgrund ihres Namens immer ein wenig abgeschreckt, aber zum Glück habe ich es doch einmal mit ihr probiert. Die Serie dreht sich um die Anwaltskanzlei Pearson Hardman, in der Harvey Specter und Mike Ross arbeiten. Mike Ross hat zwar ein hervorragendes Gedächtnis und viel juristisches Wissen, aber keinen Abschluss. Durch eine Verkettung von Umständen wird er von Harvey Specter, einen der besten Anwälte New Yorks, trotz fehlenden Abschluss eingestellt. Im Kosmos der Kanzlei muss Mike jede Menge Stolpersteine bewältigen, denn der eifersüchtige Juniorpartner Louis Litt macht ihm das Leben schwer.  Zum Glück gibt es die Rechtssekretärin Donna Paulsen. Dann ist da noch die attraktive Rechtsanwaltsfachangestellte Rachel Zane. Außerdem sein alter Freund Trevor, der in dubiose Geschäfte verwickelt ist, und dessen Freundin Jenny. Wird Mike es schaffen zu verheimlichen, dass er niemals Harvard besucht hat?

Eine schönes Legal Drama, was meiner meiner Meinung nach zwar nicht an “The Good Wife” heranreicht, aber durch seinen tollen Cast dennoch überzeugt. Die einzelnen Charaktere sind wirklich klasse und echte Marken. Die Fälle spannend und es gibt immer wieder interessante Wendungen. Was dann aber leider doch ein wenig nervt, ist die Tatsache, dass Harvey – Mike ja sowieso – letztlich eigentlich immer zu den Guten gehört. Außerdem das Versteckspiel wegen Mikes fehlenden Harvard-Abschluss, welches etwas ermüdend ist. Etwas mehr Kreativität, was den Inhalt der Folgen angeht, wäre schön gewesen. Nichtsdestotrotz hat mir die erste Staffel sehr viel Spaß gemacht und ich werde mir auch die zweite anschauen.

14. Oktober 2014         
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